Den Menschen zur Seite stehen

Eschwege: Constanze Ritzau-Schäffer ist neue Gleichstellungsbeauftragte

Vor dem Familienbüro am Eschweger Obermarkt hat Constanze Ritzau-Schäffer einen Briefkasten aufgestellt, der die Kontaktaufnahme zu ihr erleichtert.
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Vor dem Familienbüro am Eschweger Obermarkt hat Constanze Ritzau-Schäffer einen Briefkasten aufgestellt, der die Kontaktaufnahme zu ihr erleichtert.

Mit ihrer Persönlichkeit ist Constanze Ritzau-Schäffer genau die richtige für diese Aufgabe: Offen, dazu mit einer Herzlichkeit gesegnet, die Vertrauen schafft – und noch dazu mit dem nötigen Maß an Lebenserfahrung ausgestattet, die Beratungen so authentisch macht.

Eschwege - Seit dem 1. Juni ist die 52-Jährige die neue Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Eschwege – ansprechbar natürlich für alle Beschäftigten des Rathauses, insbesondere aber auch für alle Eschweger.

„Ich bin jederzeit gern für alle Bürger da, die Fragen zu dem Thema Gleichstellung haben“, sagt Constanze Ritzau-Schäffer mit einem Lächeln. Wohl nach der Sommerferienzeit wird sie dazu Präsenzzeiten im Familienbüro am Eschweger Obermarkt einrichten; die genauen Zeiten werden rechtzeitig auf der Internetseite der Kreisstadt eschwege.de veröffentlicht.

Eine liebevolle Besonderheit hat sie sich zu ihrem Einstand überlegt: In einem selbst gebauten Briefkasten, aufgestellt vor dem Familienbüro, können Nachrichten hinerlassen werden. „Das erleichtert die Kontaktaufnahme“, weiß die 52-Jährige. Bereits jetzt ist Constanze Ritzau-Schäffer schnell und unkompliziert per E-Mail an constanze.ritzau-schaeffer@eschwege-rathaus.de zu erreichen.

Mit der Stadt Eschwege und ihren Gegebenheiten ist die Völkershäuserin bestens vertraut. Bereits seit dem Jahr 2002 ist sie als Ordnungspolizistin tätig. Seit einigen Jahren ist sie zudem die interne Frauenbeauftragte der Stadt Eschwege und hat durch diese Tätigkeit einiges an wertvoller Erfahrung sammeln können.

Voller Elan geht sie nun die neue, erweiterte Aufgabe an: „Das Ziel ist es, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität zu verhindern oder zu beseitigen“, sagt Constanze Ritzau-Schäffer bestimmt.

„Sehr dankbar“ dafür, dass sich die langjährige Mitarbeiterin der Stadt für diese Aufgabe zur Verfügung gestellt hat, zeigt sich Eschweges Bürgermeister Alexander Heppe. Neben ihrer eigentlichen Tätigkeit als Ordnungspolizistin habe sie Lehrgänge und Fortbildungen besucht, dazu Netzwerke zu anderen Frauenbeauftragten im Kreis und Thekla Rothermund-Capar, Gleichstellungsbeauftragte des Werra-Meißner-Kreises, geknüpft.

„Niemand muss Scheu haben, auf Constanze Ritzau-Schäffer zuzugehen“, sagt Alexander Heppe: „Wir freuen uns über jede Idee, jede Anregung, die hilft, unsere Stadt noch ein Stückchen gerechter zu machen, als sie es ohnehin schon ist.“

Emphatisch sein, die Sorgen der Bürger nachempfinden – das hat sich die 52-Jährige fest vorgenommen. „Ich möchte zuhören, beraten, unterstützen, vermitteln – oder, schlicht: den Menschen zur Seite stehen“, sagt die Völkershäuserin. (esp)

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