Umrüstung läuft

Diesel-Autos: Noch kein Entzug der Betriebserlaubnis im Kreis

Werra-Meißner. Die Autofahrer im Kreis, die eines der vom Diesel-Skandal betroffenen Fahrzeuge besitzen, haben ihre Fahrzeuge offenbar weitestgehend umrüsten lassen: Noch keinem der Autos ist bislang die Betriebserlaubnis entzogen worden.

Das teilte auf Anfrage unserer Zeitung Sylvia Weinert, Sprecherin des Werra-Meißner-Kreises, mit. Der unterhält sowohl in Eschwege als auch in Witzenhausen eine Zulassungsstelle.

Entzogen wird die Erlaubnis erst dann, wenn der Fahrzeughalter das Software-Update kategorisch ablehnt: Zuerst erhalten Halter vom Fahrzeughersteller die Aufforderung, dieses innerhalb eines Jahres aufspielen zu lassen. Verstreicht diese Frist, werden die säumigen Fahrer beziehungsweise deren Autos an das Kraftfahrtbundesamt verwiesen, das abermals eine mehrmonatige Frist ausspricht. Nach Ablauf wird dann die zuständige Zulassungsstelle eingeschaltet, die sich erneut an den Halter wendet und in letzter Konsequenz die Betriebserlaubnis entziehen kann.

Zehn Dieselfahrzeug-Besitzer wurden angemahnt

„Eine Statistik wird hier nicht geführt“, teilt Weinert mit, in etwa handele es sich aber um zehn Fälle, in denen Halter von der Straßenverkehrsbehörde des Kreises kontaktiert wurden. „Von diesen zehn Fällen ist wiederum die überwiegende Zahl der Halter unserer Aufforderung zum Fahrzeug-Update nachgekommen. Einige Fälle sind noch nicht abgeschlossen.“

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare