Innenstadt war gut besucht

Das war der verkaufsoffene Sonntag 

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Auch in der Eschweger Schlossgalerie hatten sich die Mitarbeiter besonders viel Mühe mit der Frühlings-Deko gegeben, draußen versorgte Konditor Klaus Wolf die Besucher zusammen mit Söhnchen Finn und Sebastian Philipp mit frischen Berlinern. 

Eschwege. Wie echter Frühlingszauber fühlte sich das nicht gerade an: Die Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt, der Himmel grau, der Wind zuweilen eisig.

Und doch hatten gerade zum Nachmittag hin zahlreiche Menschen gestern den Weg zum verkaufsoffenen Sonntag in die Eschweger Innenstadt gefunden.

In Winterjacke, Schal, Mütze und Handschuhen dick eingepackt, flanierten viele von ihnen über Stad und Markt. „Die Sonne scheint zwar nicht und auch sonst habe ich eher das Gefühl, noch die letzten Weihnachtseinkäufe zu machen und nicht schon Ostereier zu kaufen, aber Spaß macht es trotzdem“, sagte etwa Jörg Heppe, der zusammen mit seiner Frau Anja zu den Stammgästen der verkaufsoffenen Wochenendveranstaltungen in Eschwege gehört.

Neue Hemden, Unterwäsche und Gläser erstanden die beiden während ihrer Shoppingtour. Zwischendurch wärmten sie sich an Glühwein, genossen frische Bratwurst vom Grill und freuten sich über einen stressfreien Nachmittag.

Aber es gab auch Kunden, die sich vom groß angekündigten Frühlingszauber in der Eschweger Innenstadt durchaus mehr erhofft hatten: „Ich hatte schon mit mehr Ständen und Buden gerechnet“, sagte etwa Corinna Weckmüller. Sie fand es auch schade, dass es insbesondere für Kinder keine besonderen Attraktionen gab.

„Eigentlich sollte es zumindest eine Hüpfburg geben, aber das ist genauso am Wetter gescheitert wie die Pläne, verschiedene Blumenstände aufzubauen und auch Oldtimer zu präsentieren“, erklärte Stadtmanager Wolf-Dietrich von Verschuer.

Er zeigte sich zuversichtlich, dass der Frühlingszauber trotz des nicht so schönen, aber immerhin trockenen Wetters dennoch zu einem Erfolg geraten würde. Auch Buchhändler Uwe Heinemann, der Mitglied im Vorstand des Stadtmarketings ist, sprach von einem „gut gewählten Termin“.

Zufrieden sah er dann auch zu, wie sich sein Geschäft und die gesamte Innenstadt tatsächlich langsam füllten. Der Renner waren bei ihm vor allem Reiseführer, aber auch Präsente und Accessoires für das Osterfest gingen in Vielzahl über die Ladentheke.

In der Schlossgalerie war überall frühlingshafte Deko zu bestaunen, es gab Getränke für die Kunden und in der Parfümerie ein Frühlings-Make-Up. Außerdem verteilten Frau Holle, Goldmarie, Pechmarie und Cinderella, Blumen.

Von Melanie Salewski

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