Ein Drittel schwer vermittelbarer Jugendlicher zurück in Schule oder Beruf

Eschwege. Jeder dritte schwer vermittelbare Jugendliche, der an dem Programm „Jugend stärken im Quartier“ teilgenommen hat, ist in Schule oder Beruf zurückgekehrt. So lautet die Zwischenbilanz des Werra-Meißner-Kreises nach der Hälfte des auf vier Jahre angelegten Projekts.

Mit dem Modellprogramm des Europäischen Sozialfond (ESF) werden Zielgruppen erreicht, die besondere Unterstützung benötigen. Das Projekt bietet jungen Menschen mit Vermittlungshemmnissen zwischen zwölf und 26 Jahren, die nicht oder nur unzureichend von regulären Angeboten erreicht werden können, eine neue Perspektive. Die Jugendlichen werden hierbei durch kontinuierliche Jugendsozialarbeit wieder an Schule oder Beruf herangeführt. Es werden Angebote unterbreitet, um jungen Menschen den Weg in Ausbildung, Studium und Arbeit zu ermöglichen. Genau 37 Prozent der 104 Teilnehmer, die bisher das Programm beendet haben, nehmen nun wieder an schulischen Angeboten teil oder haben eine berufliche Ausbildung beziehungsweise eine Arbeit aufgenommen.

Insgesamt stehen für das Projekt 311 000 Euro aus Mitteln des ESF und voraussichtlich der gleiche Betrag aus Kreismitteln zur Verfügung. • Ansprechpartner: Anne Henning, 0 56 51/3 02 44 36 oder anne.henning@werra-meissner-kreis.de.

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