Witzenhausen weitet seine Arbeit nach Eschwege aus

Ein Jugendring für den gesamten Kreis

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Vollgepackt mit Freizeiten und Ausbildungen: KJR-Vorsitzender Benedikt Rohde präsentiert das Programmheft für dieses Jahr.

Werra-Meißner. Den Kreisjugendring (KJR) Witzenhausen gibt es nicht mehr. Seit Anfang des Jahres heißt er Kreisjugendring Werra-Meißner und wird sich künftig nicht nur um die öffentliche Jugendarbeit im Kreisteil Witzenhausen kümmern, sondern um die im gesamten Kreis.

Grund dafür: Die Auflösung des Kreisjugendrings Eschwege, für den sich kein neuer Vorstand mehr fand.

„Wir haben als Interessensvertreter gesagt: Wir sollten allen Jugendgruppen im Kreis die Möglichkeit geben, Mitglied zu werden“, erklärt Vorsitzender Benedikt Rohde. Die Leistungen des KJR würden dadurch nicht eingeschränkt. Von der Jugendförderung des Landkreises sei der Schritt begrüßt worden.

Rund 100 Mitgliedsgruppen hat der ehemalige KJR Witzenhausen, aus dem Kreisteil Eschwege könnten laut Rohde noch etwa 30 hinzukommen. Erste Anfragen habe es laut Rohde bereits gegeben: „Wir sind zuversichtlich, neue Mitgliedsgruppen zu generieren.“

Für die Arbeit bekommt der KJR jährlich eine Förderung von 67 500 Euro, sagt Kreis-Sprecherin Sylvia Weinert. Die Vereinbarung über die Summe werde jeweils für drei Jahre geschlossen und müsse Ende 2018 neu verhandelt werden. Ob es künftig für den erweiterten Handlungskreis eine andere Förderung gibt, stehe noch nicht fest, da diese noch nicht beantragt wurde. Kreis und Landrat besprechen aktuelle Themen und Entwicklungen und beraten danach Bedarfe und finanzielle Möglichkeiten.

Nach Auskunft Weinerts hat der KJR Witzenhausen bei regelmäßigen Gesprächen erläutert, erst alle notwendigen Formalia wie Satzungs- und Namensänderungen zu erledigen, bevor die Gruppen im Kreisteil Eschwege angesprochen werden.

Benedikt Rohde erklärte, dass die Geschäftsstelle des KJR in Witzenhausen bleiben werde. Ob eine zweite in Eschwege hinzu komme, hänge von den verfügbaren Ressourcen ab.

Von Nicole Demmer

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