Eine Ära geht zu Ende

Kita-Leiterin Heidi Ott wird nach 30 Jahren in den Ruhestand verabschiedet

Zwei Frauen und zwei Männer stehen vor einem Zaun.
+
Heidi Ott (zweite von links) wurde mit Liedern und einer Diashow verabschiedet. Für die Zukunft wünschten (von links) Bürgermeister Alexander Heppe, die stellvertretende Kita-Leiterin Nadine Brill und Pfarrer Sebastian Werner alles Gute.

Nach über 30 Jahren in der Kita Mauerstraße fiel der Leiterin der Abschied sehr schwer. In einem Festgottesdienst am Dienstag in der Neustädter Kirche, wurden Heidi Ott, auf ihrem weiteren Weg, viele lobende Worte mitgeschickt.

Eschwege – „Ich habe Bammel davor, wie das sein wird, wenn Sie nicht mehr da sind“, sagte Pfarrer Sebastian Werner und verabschiedete damit Kitaleiterin Heidi Ott, die in den Ruhestand versetzt wurde.

Bürgermeister Alexander Heppe erinnerte daran, dass Ott „viele Generationen kleiner Lokalpatrioten prägte“ und bedankte sich für die vertrauensvolle Zusammenarbei.

Seine Sitznachbarin im Magistrat, Heidi Ott, sei immer nur einen Anruf weit entfernt gewesen. Und nicht nur im Magistrat ist Heidi Ott berufspolitisch engagiert. Pfarrer Christoph Dühr blickte auf die gemeinsame Zusammenarbeit in der Arbeitsgemeinschaft Evangelischer Kindertagesstätten zurück und lobte Otts ausgeprägtes Fingerspitzengefühl für Menschen und insbesondere Kinder. „Ich hoffe, dass du das Schmuckstück bleibst, das du immer gewesen bist,“ so Dühr.

Auch die Eltern der KitaKinder ließen es sich nicht nehmen, sich von der ehemaligen Leiterin zu verabschieden und überreichten eine Schatzkiste mit Erinnerungen an die Mauerstraße.

Pfarrer Sebastian Werner gab Heidi Ott den Segen und ein ganz besonderes Bibelwort mit auf den Weg: „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe, der Besonnenheit.“

Diese Besonnenheit habe die Kita-Leiterin in ihrer Amtszeit gezeigt und diese solle sie auch in den Ruhestand mitnehmen.

Das Highlight des Gottesdienstes war dann ein selbstgeschriebener Rap, den die Leitungen anderer evangelischer Kitas der scheidenden Kollegin vortrugen. Das Lied erinnerte an all die Aufgaben und die Verantwortung, die eine Kita-Leitung übernehmen muss.

Es folgte eine Diashow, die auf Heidi Otts Zeit in der Mauerstraße zurückblickte. Egal ob Sommerfest, Sporttage, der Neubau des Kita-Gebäudes oder der ganz normale Kita-Alltag: Ott sei immer dabei gewesen und stehts um eine gute Organisation bemüht, so die Kollegen. „Auch während der Corona-Zeit hast du eine souveräne Organisation gezeigt“, lobt Nadine Brill, stellvertretende Leiterin der Kindertagesstätte.

In einer Sache sind sich alle einig: Die Mauerstraße ohne Heidi Ott? Das geht eigentlich nicht. Trotzdem ist die Zeit nun gekommen und Heidi Ott verabschiedet sich nach über 30 Jahren in der Mauerstraße – im Gepäck viele Erinnerungen und wertvolle Erfahrungen.

Von Anna Schellhase

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare