Eschweger Seniorenforum: Eine Börse für gute Ideen

Am Ideentisch: Udo Nahrwold, Ingeborg und Hartmut Zwilling, Helga Braunroth und Bürgermeister Alexander Heppe (von links) notieren, was ihnen in Eschwege gefällt und was weniger gut funktioniert. Foto: Sagawe

Eschwege. Für ältere Menschen gibt es in Eschwege eine ganze Menge Lebensqualität, aber auch viele Verbesserungsmöglichkeiten. Am Freitagnachmittag trafen sich Männer und Frauen zum Seniorenforum im Rathaussaal. Aus der Veranstaltung wurde eine Börse für gute Ideen. Einzig bedauerlich: die geringe Resonanz; lediglich rund 20 Teilnehmer wollten über eine seniorengerechte Stadt diskutieren.

Einzig bedauerlich: die geringe Resonanz; lediglich rund 20 Teilnehmer wollten über eine seniorengerechte Stadt diskutieren.

„Es ist eigentlich schade, dass die Beteiligung so schlecht war“, sagte Ingeborg Zwilling, eine der Initiatorinnen nach Beendigung des Treffens. Umso stärker waren dafür die Inhalte. Auf vier Plakatwänden haben die Senioren ihre Wünsche und Forderungen nach Themen sortiert formuliert.

„Das kulturelle Angebot in der Stadthalle ist ja ganz gut“, sagte Zwilling, „allerdings wissen viele ältere Menschen nicht, wie sie am späten Abend nach Hause kommen sollen.“ Öffentliche Verkehrsmittel würden nicht mehr fahren, andere Möglichkeiten gebe es auch nicht. Viele Angebote für ältere Menschen werden deswegen vom Seniorenforum an Nachmittagen angeboten – das Erzählcafé beispielsweise.

Die Senioren wollen sich stärker einbringen und bei der Lösung von Problemen helfen. Aktuell ist eine Flüchtlingshilfe geplant.

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