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Familienkarte: Stadt Eschwege stellt Rabattsystem für Eltern und Kinder vor

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Von: Ulrike Käbberich

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Stellen die neue Familienkarte für 2022 vor: (von links) Bürgermeister Alexander Heppe, Ricarda Feigenspan und Silke Rottstädt (beide vom Familienbüro Eschwege).
Stellen die neue Familienkarte für 2022 vor: (von links) Bürgermeister Alexander Heppe, Ricarda Feigenspan und Silke Rottstädt (beide vom Familienbüro Eschwege). © Foto: Ulrike käbberich

Die Familienkarte der Stadt Eschwege hat zahlreiche Vergünstigungen für ihre Inhaber. Unter anderem gibt es günstigere Brötchen und Rabatte in der Apotheke.

Eschwege – Die Liste der Vorteile ist lang. Mit der Familienkarte, die das Familienbüro der Stadt Eschwege seit einigen Jahren herausbringt, erhalten die Inhaber Vergünstigungen bei rund 50 Partnern aus den unterschiedlichsten Bereichen. So gibt es die Brötchen beim Bäcker preiswerter, Rabatte beim Friseur oder auch in der Apotheke. Nach Zahlen des Familienbüros ist die Zahl der Anträge während der Pandemie allerdings zurückgegangen.

Des Weiteren erhält man Vergünstigungen auf Teilnahmegebühren wie etwa bei der Volkshohschule oder im Tennisclub. „Es ist einfach eine wunderbare Bereicherung und eine Win-win-Situation für alle Beteiligten“, fasst Silke Rottstädt vom Familienbüro das Angebot zusammen. Nicht nur könnten Familien sparen, auch würden die teilnehmenden Partner kostenlose Werbung erhalten.

Ist man kein Neugeborenes – diese erhalten zur Geburt den Eschweger Willkommensrucksack samt Karte – muss man die Familienkarte jährlich neu bei der Stadt Eschwege beantragen. Sie kostet acht Euro und wird für jeden ausgestellt, der im Werra-Meißner-Kreis lebt und mindestens ein Kind unter 18 Jahren in der Familie hat. Bürgermeister Alexander Heppe hat selbst bereits die Karte mit seiner Familie genutzt und möchte weitere Familien dazu ermuntern, es ihm gleich zu machen: „Selbst bei Dingen des täglichen Bedarfs kam die Karte bei uns schon oft zum Einsatz.“ Ihn freue besonders, dass die Familienkarte zwei wichtige Ziele der Stadt Eschwege in einem Angebot bündele: Nachhaltigkeit und Familiengerechtigkeit.

Ersteres wird in diesem Jahr noch verstärkt, da die Karte in diesem Jahr zum ersten Mal aus recyceltem Plastik hergestellt wurde.

Der Punkt Familiengerechtigkeit wird durch ein Zusatzangebot verstärkt: Die sogenannte „Familienkarte Plus“ ermöglicht Familien mit geringen Einkommen noch umfassendere Sparmöglichkeiten. „Inhaber der Familienkarte Plus zahlen bei vielen kulturellen Einrichtungen wie Kino, Schwimmbad oder der Musikschule weniger“, berichtet die Leiterin des Familienbüros Ricarda Feigenspan. Neben vergünstigten Eintrittspreisen und reduzierten Teilnahmegebühren wie für die Eschweger Ferienspiele etwa, kann auch der Nahverkehr im Stadtgebiet Eschwege zu einem rabattierten Preis genutzt werden. Im Gegensatz zu der Familienkarte, muss die Plus-Karte beantragt werden und wird ausschließlich an Familien, die über einen Bewilligungsbescheid verfügen und ihren Wohnsitz in Eschwege haben, ausgegeben – dafür ist sie allerdings kostenfrei.

„Wir hoffen sehr, dass in diesem Jahr noch mehr Familien das Angebot annehmen“, berichtet Feigenspan, die seit Corona einen spürbaren Rückgang an Anträgen bei beiden Karten beobachtet hat. Bis Ende März läuft noch eine Sonderaktion für Vereine: Diese können die Familienkarten für vier Euro erwerben und diese dann kostenfrei ihren Mitgliedern zur Verfügung stellen.

Die Familienkarte gibt es im Eschweger Rathaus, im Familienbüro und der Tourist-Info am Obermarkt sowie in der Stadtbibliothek. Darüber hinaus kann die Karte auch online beantragt werden. werratal-tourismus.de

Von Ulrike Käbberich

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