Eine Zeitreise auf 248 Seiten

Die Open-Flair-Chronik ist da

Stolz auf viel Geschichte mit vielen Geschichten: Autorin Sonja Berg, Open-Flair-Geschäftsführer Alexander Feiertag und Christine Clever, ebenfalls Autorin, mit den ersten Exemplaren der Festival-Chronik. Foto: Deppe

Eschwege. Eine Chronik zu schreiben, bedeutet immer, sich tief in die Geschichte zu begeben. Archive zu durchwühlen und Zeitzeugen zu finden. Den Autoren des in dieser Woche erschienenen Open-Flair-Buches ging es da nicht anders. „Wir mussten uns durch unglaubliche Mengen Fotos wühlen“, sagt Autorin Sonja Berg. Doch jetzt halten sie und ihre Kollegin Christine Clever das fertige Werk stolz in den Händen. Hier die wichtigsten Fakten:

1,5 Jahre  sind vergangen seit der Idee, die Geschichte des Festivals in einem Buch zusammenzufassen. „Wir wollten einerseits den 30. Geburtstag des Festivals noch drinnen haben, andererseits unbedingt noch vor dem Festival in diesem Jahr fertig werden“, sagt Sonja Berg.

8 Stunden  vor Abgabeschluss ist das Interview mit Bates-Gitarrist Pogo fertig geworden. Der Eschweger schildert neben vielen anderen Künstlern wie Clueso und den Donots seine Eindrücke vom Festival. Die Künstler halfen auch an anderen Stellen bereitwillig mit. Donots-Gitarrist Alex schickte ein selbstgeschossenes Handyfoto, die Freigabe für ein Bild des Toten-Hosen-Auftrittes 2005 schickte Sänger Campino persönlich – aus Argentinien.

24,90 Euro  kostet die Chronik. Zu kaufen gibt es das Buch direkt beim Open-Flair-Arbeitskreis im Eschweger E-Werk an der Mangelgasse, an den Merchandise-Ständen auf dem Festival selbst, im Internet im Festival-Shop unter shop.open-flair.de und einmalig an einem Stand auf dem Eschweger Wochenmarkt vor dem Rathaus am kommenden Samstag.

30 Jahre  ist das Festival im vergangenen Jahr alt geworden. Und zu jedem einzelnen Jahr gibt es in der Chronik viele Fotos, skurrile Randgeschichten und persönliche Eindrücke. Sehenswert: die Poster und Eintrittskarten im Wandel der Zeit.

248 Seiten  haben die Autoren mit Texten und Bildern gefüllt. Auch rein optisch macht der Hochglanzdruck viel her. Fragen bleiben nach der Lektüre kaum offen, auch wenn Flair-Chef Alexander Feiertag sagt: „Es gibt so viele Geschichten vom Flair, die kann man leider gar nicht alle aufzählen.“ Die schönsten gibt es jetzt zum Nachlesen.

2000 Bücher  wurden zunächst gedruckt. Jetzt hoffen die Redakteure und Feiertag auf einen guten Absatz. Spannend ist das Buch jedenfalls nicht ausschließlich für Festivalbesucher, denn gerade in den Berichten über die Anfänge des Festivals steckt eine Menge Eschweger Stadtgeschichte.

 

Von Lasse Deppe

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