Die WR ist mit Sack und Pack vom Schulberg an den Stad umgezogen

Die WR ist mit Sack und Pack vom Schulberg an den Stad umgezogen

Eschwege. Nach mehr als fünf Jahrzehnten Presse- und Verlagsarbeit auf dem Eschweger Schulberg hat die Werra-Rundschau mit Sack und Pack den Berg verlassen und ist in ihre neuen Räume in dem modernen Geschäftsgebäude am Stad/ Ecke Herrengasse umgezogen.

Die WR zieht um an den Stad

Dem Umzug vorausgegangen war eine monatelange logistische Planung, geleistet vor allem von WR-Anzeigenleiter und „Umzugsbeauftragten“ Markus Dittmann, denn gestern musste alles auf den Punkt klappen. Noch bevor am Donnerstagmorgen der erste Hahn krähte, wurden in den bisherigen Verlagsräumen der WR Computer abgeklemmt und Telefonleitungen gekappt. Die Mitarbeiterinnen der Buchhaltung hatten im Vorfeld weit über hundert Kisten mit wichtigen Unterlagen gepackt, die Redakteure hingegen durften mit vergleichsweise leichtem Gepäck reisen.

Während das Gros der Redaktion am Donnerstag in Partnerredaktionen in Kassel und Witzenhausen „ausgelagert“ war, um die aktuelle Zeitung  zu produzieren, war für alle anderen Verlagsmitarbeiter Großkampftag. Ab 6 Uhr morgens wurden nochmal letzte Kisten gepackt, ab 8 Uhr verluden die Männer der Möbelspedition Dröder aus Fulda hunderte von Kartons, die kurze Zeit später mit einem Lkw durch die engen Eschweger Gassen zum Stad rollten.

Den ersten funktionierenden Arbeitsplatz hatte Marina Roth, die schon am Vormittag an dem neuen Kundenservice-Schalter in den Räumen der Sparkasse loslegen durfte.

Als am Nachmittag endlich die ersten Schreibtische per Hebebühne die Redaktion im Obergeschoss erreichten, löste das schon beinah Jubel aus, denn jetzt konnten auch die ersten Rechner aufgebaut werden und eine halbe Stunde später war eine Miniredaktion bereits wieder arbeitsfähig.

Doch bis dahin wusste man sich zu behelfen - Zeitung lässt sich, zumindest für kurze Zeit, auch mit Laptop und Mobiltelefon auf dem Boden sitzend, machen.

Am Freitag ging es mit dem Umzug noch mal weiter, die WR ist telefonisch aber wieder wie gewohnt erreichbar - im Hintergrund ist höchstens noch Kistenrascheln zu hören.

Von Stefanie Salzmann

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