Elektroautos waren 600-mal an Ladesäulen im Kreis

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Eschwege. Fast 8500 Kilowattstunden elektrischen Strom haben die Nutzer von Elektroautos im vergangenen Jahr an den vier öffentlichen Ladestationen der Stadtwerkeunion Nordhessen (SUN) im Werra-Meißner-Kreis „getankt“. Das entspricht ungefähr 600 Aufladungen.

„Leichten Zuwachs auf niedrigem Niveau“, melden die Stadtwerke Eschwege für die beiden Stationen am Kreisel in der Nähe des Stadtbahnhofs und an der Stadthalle. Im Werra-Meißner-Kreis sind nach Angaben von Sprecher Jörg Klinge 26 Elektroautos zugelassen. Stadtwerke-Geschäftsführer Markus Lecke ist dennoch optimistisch was die zukünftige Nutzung angeht. „E-Mobilität wird langfristig von großer Bedeutung sein“, sagt er. Vor allem die Ladesäule an der Stadthalle sei 2015 ganz gut frequentiert worden: 2100 Kilowattstunden sind dort in 140 Ladevorgängen in Batterien geflossen. Spitzenreiter im Werra-Meißner-Kreis ist allerdings die Ladestation an der Werrataltherme in Bad Sooden-Allendorf. Betriebsleiter Wolfgang Grunewald berichtet von einer Abnahme von 4100 Kilowattstunden im vergangenen Jahr. An der E-Säule Hinter dem Deich in Witzenhausen wurden nach Angaben von SUN-Sprecherin Melanie-Susanne Heinemann 2015 knapp 2100 Kilowattstunden abgegeben. Nur geringe Frequentierung melden die Stadtwerke Eschwege für die Station in der Nähe des Stadtbahnhofs. „Gerade hier hätten wir mit mehr gerechnet“, sagt Ralf Herrmann, Technischer Leiter der Versorgungsunternehmens. Noch können die Batterien der Elektroautos an den Stationen – die SUN betreibt in ganz Nordhessen mehr als 20 öffentliche Ladesäulen – kostenlos aufgeladen werden. Für den Zugang muss lediglich eine Schlüsselkarte zum Preis von 30 Euro gekauft werden. Außerdem wird eine monatliche Servicegebühr in Höhe von 7,50 Euro erhoben.

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