Rund 500 Schüler unterwegs

FWS-Tag: Gesamte Schule erkundet gemeinsam die Barockstadt Fulda

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Wertvolle Bildungserlebnisse in Fulda: Die Schüler der Eschweger Friedrich-Wilhelm-Schule begaben sich mit ihren Lehrern auf eine spannende und informative Reise in die osthessische Bischofsstadt. 

Beim FWS-Tag ist die gesamte Friedrich-Wilhelm-Schule einen Tag lang gemeinsam unterwegs. In diesem Jahr ging es nach Fulda. Mit zehn Bussen reisten die rund 500 Schüler an.

Ein ganz normaler Donnerstagvormittag. Aber: Gespenstische Stille auf dem Schulhof der Friedrich-Wilhelm-Schule (FWS), in allen Fluren und Klassenräumen. Nur Sekretärin, Hausmeister und Reinigungskräfte sind da, die sich freuen, einmal schon am Nachmittag zu Hause zu sein. Verlassen und wie evakuiert wirkt das Gymnasium. Es sind aber keine Ferien, es ist FWS-Tag.

Zehn Busse haben alle Schüler und Lehrer abgeholt und zu einem besonderen pädagogischen Erlebnis nach Fulda gebracht. In der osthessischen Bischofsstadt erwartete die Schüler des Eschweger Gymnasiums ein spannendes Programm.

Jahrgang 5/6

Die fünften und sechsten Klassen steuerten die Kinderakademie, das älteste eigenständige Kindermuseum in Deutschland, an. Als Hauptattraktion bietet es das europaweit einzige begehbare Herz sowie spannende Einblicke in Naturwissenschaften.

Jahrgang 7

Die Jahrgangsstufe 7 tauchte im Feuerwehrmuseum ein in die Geschichte des Löschwesens vom Mittelalter bis in die heutige Zeit und erkundete unter anderem Löschgeräte wie Ledereimer, Kastenspritzen, Pumpen, Drehleitern und Feuerwehrfahrzeuge.

Jahrgang 8

Die Achtklässler erlebten im Planetarium virtuelle Reisen durch die Weiten des Universums. Moderne Simulationstechnik in einer Projektionskuppel über ihren Köpfen vermittelte ihnen das Gefühl, nicht vor einer Leinwand zu sitzen, sondern mitten im Geschehen.

Jahrgang 9

Die Schüler des neunten Jahrgangs wurden von den Benediktinerinnen in ihrem Stadtkloster aus dem frühen 17. Jahrhundert empfangen. Sie erhielten Einblicke in das Gemeinschaftsleben und Arbeiten der 16 aktiven Schwestern im Alter zwischen 35 und 91 Jahren und in den großen Klostergarten, in dem die Nonnen biologischen Gartenbau betreiben.

Jahrgang 10

Die ältesten Schüler erwartete ein besonderes Erlebnis: Im Sitzungssaal der Deutschen Bischofskonferenz, sonst für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, trafen sie sich mit dem Kirchenrechtler Professor Bernd Dennemarck zu einem anregenden, häufig auch kritisch geführten Ge-spräch über die Zukunft der katholischen Kirche.

Stadtrundgang

Eine Führung durch den alten Stadtkern machte alle Schüler mit der bedeutenden Vergangenheit und den historischen Sehenswürdigkeiten der in diesem Jahr genau 1275 Jahre alt gewordenen Stadt vertraut. Sie erfuhren dabei, dass der Priestermönch Sturmius den Grundstein für die Stadt Fulda und die Besiedlung der Region 744 legte, als er mit seinen Gefährten im Auftrag des angelsächsischen Missionars Bonifatius („Apostel der Deutschen) das Benediktinerkloster auf dem Gelände des heutigen Domes gründete. 

Der Rundgang führte die Gymnasiasten auch tief in die Architektur des Barock, denn Fulda verfügt rund um Dom, Orangerie und Stadtschloss über das größte zusammenhängende Barockviertel in Deutschland. Die FWS-Schüler hatten außerdem Gelegenheit in Kleingruppen die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

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