Erste-Hilfe-Seminare werden im Kreis gut angenommen

Werra-Meißner. Die Erste-Hilfe-Kurse der Kreisverbände Eschwege und Witzenhausen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) haben einen regen Zulauf. 

Im laufenden Jahr, sagt Gunnar Michel, Sachbearbeiter für Erste Hilfe beim DRK-Kreisverband Eschwege, seien allein 42 der klassischen Rotkreuzkurse Erste Hilfe gebucht worden – 504 Teilnehmer haben sich hier in Sachen lebensrettende Sofortmaßnahmen schulen lassen. Der Kreisverband Witzenhausen, sagt Gunnar Michel, vermelde einen vergleichbaren Zuspruch.

Die Zahlen seien seit dem Jahr 2010 konstant – allerdings: Am häufigsten nehmen Führerscheinanwärter und Betriebshelfer die klassischen Kursangebote wahr. Seminare zur Auffrischung würden dagegen selten belegt, sagt Matthias Haas, DRK-Fachbeauftragter für die Breitenausbildung, der von einem Aha-Effekt spricht: „Leider braucht es oft erst eine persönliche Betroffenheit, um die Menschen wieder für dieses Thema zu sensibilisieren“.

Um ihr Angebot in die Breite zu tragen, haben sich die Ehrenamtlichen der DRK-Kreisverbände flexibel aufgestellt – und gehen neue Wege: Beispielsweise werden gestraffte Lehrgänge speziell für Freiwillige Feuerwehren und Vereine angeboten. „Viele dieser Teilnehmer besuchen im Anschluss einen regulären Kurs, um ihr Wissen zu vertiefen“, sagt Matthias Haas.

Eine der wichtigsten Neuerungen: Die Erste-Hilfe-Kurse mit und am Kind. Angesprochen werden hier speziell Erzieher und Lehrer – aber auch Kindergartenkinder und Schüler. „Begonnen haben wir mit vier Kursen pro Jahr“, sagt Ausbilderin Margit Schäffer; im laufenden Jahr wurden bereits 21 Seminare in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen im Werra-Meißner-Kreis abgehalten. Beständig gearbeitet wird zudem am Aufbau eines Sanitätsdienstes an den Schulen.

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