Heute wird der Open-Flair-Zeltplatz eröffnet- letzte Arbeiten kurz vor dem Abschluss

Die ersten Camper sind da

Eines der ersten Zelte auf dem Open-Flair-Campingplatz bauen Gil Jörg Zinngrebe (links) und Kevin Eifert aus Alsfeld auf. Es ist gereist ihr ritter Besuch auf dem Open-Flair. Fotos: D.S.

Eschwege. Gil Jörg Zinngrebe (19) und Kevin Eifert (18) haben es sich gemütlich gemacht. Die beiden Pavillons stehen, als nächstes ist das Zelt dran. Aber erst mal Pause und, bei schwül-heißen 33 Grad, ein kühlendes Getränk. Die beiden Open-Flair-Besucher gehören zu den ersten, die sich auf dem Festival-Campingplatz eingerichtet haben. Gestern kamen sie an. Die beiden jungen Männer aus Alsfeld sind zum dritten Mal auf dem Festival.

Wo sich ab heute auf 30 Hektar eine Woche lang eine Zeltstadt mit 15 000 Einwohner erstreckt, war gestern noch weite Flur.

Rainer Klippert und Rainer Platz stecken das Gelände ab.

„Es ist der Oberwahnsinn“, sagt Gil Jörg Zinngrebe, dessen Vater aus Eschwege stammt, und meint damit das Festival und den Campingplatz gleichermaßen. „Auf dem Campingplatz ist das wie in einer riesigen Familie, wo man sich immer wieder trifft - neue Freunde und alte Bekannte“, sagt er. Und Kevin ergänzt: „Ich mag das Festival, weil es sehr abwechslungsreich ist und alles hat, was das Herz begehrt.“

Derweil schlägt ein paar hundert Meter weiter Rainer Klippert Holzpflöcke in die Erde, an denen sein Kollege Mario Platz rot-weißes Flatterband befestigt. So werden die verschiedenen Karrees für die Camper und Sonderflächen, etwa für Bars, abgezirkelt. Klippert ist der Boss auf dem Campingplatz - für die kommenden Tage ist er sozusagen der Bürgermeister von Eschweges größtem Stadtteil. „Alle 40 bis 45 Meter werden zwischen den Zelten Rettungswege gezogen, für den Fall der Fälle“, berichtet er. Zusammen mit 50 freiwilligen Helfern hat er in den letzten Tagen im Drei-Schicht-Betrieb dafür gesorgt, dass die Camper kommen können.

Zu den Helfern gehören auch Lorenz Kamp (19) aus Frankfurt und Fabian Küppers (21) aus Geldern am Niederrhein. Die sind sogar schon seit Donnerstag da. Der Lohn für ihren Einsatz: Ein Freiticket für das Open Flair.

Von Dieter Salzmann

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