Eschwege: 1220 Sportler beim Werraman am Start

Eschwege. Die Radstrecke bereitet den Veranstaltern des Werraman Sorge. Auch wenn die Route im Vergleich zu der im vergangenen Jahr erneut entschärft wurde, gibt es nach wie vor Abschnitte, die unter Sicherheitsaspekten betrachtet nicht optimal sind.

Die Triathleten müssen die Dünzebacher Straße kreuzen, wenn sie aus Richtung Heinrich-Vocke-Straße kommen. Eine weitere kritische Passage kommt wenige hundert Meter weiter, wenn die Radrennfahrer von der Dünzebacher nach links auf die Gartenstraße abbiegen. Auch hier muss der fließende Verkehr gekreuzt werden. 

Jetzt präsentierten die Veranstalter das Konzept für den Wettkampf am 25. August. Der Eschwege-Triathlon findet zum neunten Mal statt.

Das Problem für die Radfahrer: Die Strecke wird nicht gesperrt, auch der reguläre Verkehr wird auf der Straße unterwegs sein. Die Absperrung des Parcours sei finanziell zu aufwändig, so die Begründung. Somit werden die einzelnen Abschnitte lediglich temporär von der Polizei abgeriegelt.

Die schwerwiegendste Problemzone des vergangenen Jahres, der Kreisel vor der Stadthalle, wird in diesem Jahr aus der Streckenführung genommen. Die Radfahrer biegen aus Richtung Wechselzone kommend von der Leuchtbergstraße auf die Cyriakusstraße ab und werden weiter über die Heinrich-Vocke-Straße stadtauswärts geleitet.

Nach der Schleife über Oberdünzebach, durch den Schlierbachswald, über Völkershausen, vorbei an Wanfried, durch Aue und Niederdünzebach geht es in entgegengesetzter Richtung zurück zur Wechselzone.

1220 Sportler sind am 25. August in Eschwege in unterschiedlichen Kategorien am Start. Volkstriathlon im Einzelstart und im Teamwettstreit sowie die Hessischen Meisterschaften auf der Kurzdistanz werden in der Kreisstadt ausgetragen. Erstmals nehmen Jugendliche teil.

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