Entspannung in der Idylle

250 Teilnehmer beim BKK-Yoga im Botanischen Garten

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Mit Matte und Handtuch: Rund 250 Menschen hatten sich am Dienstagabend zum After-Work-Yoga mit Yogalehrerin Melanie Rohloff im Botanischen Garten getroffen.

250 Teilnehmer haben am  BKK-Yoga im Botanischen Garten in Eschwege teilgenommen. Wir haben uns vor Ort umgehört.

 „Wir gehen jetzt in den Vierfüßlerstand, die Hände sind schulterbreit, die Knie hüftbreit geöffnet und die Finger weit aufgefächert. Achtet darauf, dass die Schultern über den Handgelenken und die Hüftknochen über den Knien bleiben. Wenn ihr einatmet, hebt das Brustbein an, und mit der Ausatmung zieht ihr das Kinn zur Brust und den Bauchnabel zur Wirbelsäule.“

Diese und weitere Übungen vermittelte die Yogalehrerin Melanie Roloff den Teilnehmern, die am Dienstagabend der Einladung der Betriebskrankenkasse Werra-Meißner (BKK) in den Botanischen Garten nach Eschwege gefolgt sind. „Ich bin überwältigt: Diese Resonanz zeigt uns, dass wir mit dem After-Work-Yoga-Angebot richtig liegen. Und ich verspreche, wenn auch die drei noch ausstehenden Kurse am 13., 20. und 27. August auf ein so großes Echo stoßen, dass wir am Sonntag, 8. September, noch ein Wake-up nachlegen“, so die Worte von BKK-Vorstand Marco Althans.

Es war schwierig, die Anzahl der Teilnehmer zu ermitteln, weil Anmeldungen nicht nötig waren: Wer mit Matte und Handtuch den Weg in den Botanischen Garten fand, der war willkommen. „Wir haben den Nerv der Zeit getroffen“, sagte Harald Klement, stellvertretender BKK-Vorstand. Er hatte mit Blick in die Reihen akribisch gezählt, wurde aber von Jochen Grüning überstimmt: „Es waren mehr als 250 Teilnehmer.“ Dr. Helmut Hildebrandt, Geschäftsführer der Managementfirma „Gesunder Werra-Meißner-Kreis“, ergänzte: „Ein idealer Einstand für das Open Flair.“

Dankbarkeit und Selbstliebe

Angetan zeigte sich auch Petra Strauß: „Wir vom Förderkreis Botanischer Garten freuen uns, wenn Veranstaltungen dieser Größenordnung hier auf unserem schönen Fleckchen Erde, das idyllischer kaum sein kann, stattfinden und angenommen werden.“

Bei den Ansagen verbreitete allein die Stimme von Melanie Roloff eine beruhigende Wirkung auf die Beteiligten. Dazu zählte auch eine neunköpfige Yogagruppe aus Wanfried. Martina Schröder: „Wir haben unseren Kurs nach Eschwege verlegt und sind überrascht, wie viele Leute dieses kostenlose Angebot nutzen.“

Schon bei ihrer Begrüßung gibt Melanie Roloff zu verstehen, dass sie zutiefst beeindruckt ist: „Wir werden nach einem langen Tag jetzt gleich viele Methoden zur Entspannung anwenden und die Zeit zum Entschleunigen nutzen und die nötige Balance wiederfinden.“ Und zum Schluss setzte sie zur tiefen Verbeugung an, die im indischen Namasté heißt. Namasté drückt aus, was Yoga bewirken kann: Dankbarkeit, Selbstliebe, das Finden und Bewahren von eigener Energie, Respekt und Achtsamkeit. Folglich ein kleines Wort mit großem Inhalt.

Zum dritten Yogakurs am 20. August hat sich das Team des Handball-Landesligisten Eschweger TSV angesagt.

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