Stadtverordnetenvorsteher in Eschwege

Claus Hamp soll Karl Montag beerben, Thomas Große als Erster Stadtrat vorgesehen

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Die Kandidaten der Koalition: Claus Hamp (links) soll neuer Stadtverordnetenvorsteher in Eschwege werden. Thomas Große ist für das Amt des Ersten Stadtrats vorgesehen.

Eschwege. Claus Hamp soll neuer Stadtverordnetenvorsteher in Eschwege werden, Thomas Große Ersten Stadtrat.

 Die Fraktionsvorsitzenden der neuen Koalition in der Eschweger Stadtverordnetenversammlung, Stefan Schneider (CDU), Andreas Hölzel (FWG) und Manfred Lister (FDP), präsentierten am Mittwochabend ihre Personalplanung für die neue Legislaturperiode und stellten die Ziele ihrer inhaltlichen Arbeit vor. Claus Hamp (CDU) soll nach dem Willen der Partner während der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag kommender Woche zum neuen Stadtverordnetenvorsteher gewählt werden und die Nachfolge von Karl Montag (SPD) antreten. Die CDU war bei der Kommunalwahl am 6. März stärkste Fraktion geworden. Parlamentarischer Brauch ist, dass die stärkste Fraktion den Vorsteher stellt. CDU, FWG und FDP haben die Zusammenarbeit in der Stadtverordnetenversammlung vereinbart und gehen mit einer gemeinsamen Liste auch in die Magistratswahl. Auf Platz eins dieser Liste steht Thomas Große. Große würde zum 1. Oktober Erster Stadtrat, vorausgesetzt, die Koalition bringt ihren Antrag durch, diese Position mit Ablauf der sechsjährigen Wahlperiode von Amtsinhaber Reiner Brills nur noch ehrenamtlich zu besetzen. Der heutige hauptamtliche Erste Stadtrat Brill scheidet dann mit dem 30. September aus. Der parteilose Thomas Große, der auf der Liste der CDU für die Stadtverordnetenversammlung kandidiert hat, wurde ehrenamtlich in die Position zurückkehren, die er bis 2010 hauptamtlich inne hatte. Brill hatte Große im Herbst 2010 als Ersten Stadtrat abgelöst, nachdem er mit den Stimmen von SPD, Grünen und FDP gewählt worden war. CDU und FWG stimmten für den damaligen Amtsinhaber Thomas Große. In der Eschweger Stadtverordnetenversammlung haben SPD und Grüne bei der Kommunalwahl im März die Mehrheit verloren. Auch gemeinsam mit den Linken kommen die früheren Koalitionäre auf lediglich 17 Mandate, CDU (15), FWG (3) und FDP (2) haben gemeinsam 20 Sitze.

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