Zum Dank ein Abendbrot: 130 Ehrenamtliche im E-Werk bewirtet

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Die Bäcker- und Fleicherinnung sagte Danke: Renate und Dieter Krämer sowie Erika und Klaus Großkurth (von links) aus Hoheneiche genossen das gemeinsame Abendbrot, dass die Innungsbetriebe aus dem Werra-Meißner-Kreis für die engagierten Ehrenamtlichen spendiert hatten. 

Eschwege. Einfach mal Danke sagen, dass wollten die Innungsbetriebe Werra-Meißner und hatten deshalb 130 Ehrenamtliche aus verschiedenen Vereinen zu einem Abendbrot ins Eschweger E-Werk eingeladen.

Das gemeinsame Abendbrot ist nicht mehr selbstverständlich. Sich mit der Familie zusammensetzen, den Tag ausklingen lassen, gemeinsam essen, viele Leute haben dafür keine Zeit mehr. Gerade vielen Ehrenamtlichen geht es so, denn abends finden die Sitzungen der Vereine statt, an denen sie teilnehmen müssen.

Mit einem gemeinsamen Abendbrot verfolgten die Bäcker- und Fleischerinnung Werra-Meißner daher zwei Ziele. Zum einen soll die Bedeutung des Abendbrots mehr in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit gerückt werden. Zum anderen wollten sie im E-Werk in Eschwege Ehrenamtlichen Danke für ihr Engagement sagen. Alle Vereine waren dazu aufgerufen, engagierte Mitglieder für eine Einladung zum Abendbrot vorzuschlagen. 130 Gäste kamen auf Einladung der Innungen, der Werra-Rundschau, der HNA Witzenhausen sowie der Eschweger Klosterbrauerei zusammen. Für sie gab es ein Abendbrot-Büfett mit dem Besten, was die Region zu bieten hat. Gespendet und hergerichtet wurden die Lebensmittel von den Innungsbetrieben.

„Das Handwerk ist bei unserer Produktion nicht wegzudenken“, sagten Martin Stange von der Bäckerinnung und Markus Dressler von der Fleischerinnung. „Bei unseren Produkten weiß der Kunde, wo sie herkommen und wer sie hergestellt hat.“

Abendbrot im E-Werk zum Dank an Ehrenamtliche

Den Gästen schmeckte es, sie nutzten auch die Gelegenheit, die verschiedenen Produkte der unterschiedlichen Hersteller auszuprobieren. Sie fanden die Idee toll, die Arbeit der Ehrenamtlichen auf diese Weise wertzuschätzen. So hatte der Heimatverein Aue Harald Gschwandtner zur vTeilnahme am Abendbrot vorgeschlagen. Der Pensionär lebt erst seit drei Jahren in Aue, engagiert sich aber bereits in vielen Vereinen. „Heutzutage arbeiten im Dorf alle Vereine Hand in Hand“, sagte Robert Köcher vom Heimatverein. „Anders geht es ja gar nicht mehr. Zudem sind die Aktiven oft in mehreren Vereinen unterwegs.“

Aktion geht weiter

Ihre Aktion „Gemeinsames Abendbrot“ wollen die Bäcker- und die Fleischerinnung Werra-Meißner weiter fortführen. Mitmachen kann man mit einem Foto des eigenen Abendbrottisches mit regionalen Produkten. Verlost werden unter allen Einsendern am Ende Einkaufsgutscheine der Innungsbetriebe. Die Aktion dauert vier Wochen, die Fotos sollten an redaktion@werra-rundschau.de gesendet werden.

Weitere Stimmen zur Abnendbrot-Aktion lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der werra-rundschau und im E-Paper.

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