Bürgermeisterwahl in der Kreisstadt war großes Thema beim Neujahrsempfang der CDU Werra-Meißner

Bürgermeisterwahl großes Thema beim Neujahrsempfang der Kreis-CDU

Eschwege. Ob es Zufall sei oder man auf die schwarz-grüne Landesregierung anspielen wollte, fragte Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burghardt mit Blick auf auffällig grüne Tischdecken. Der stellvertretende Landesvorsitzende war als Ehrengast zum Neujahrsempfang der CDU Werra-Meißner nach Eschwege gekommen und lobte in seiner Rede mehrfach die Koalition auf Landesebene, „als Vorbild für andere Regierungen“.

Neujahrsempfang der CDU Werra-Meißner in Eschwege

Neben einem kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr schauten die Parteimitglieder am Sonntagvormittag vor allem nach vorne. Wichtiges Thema: Die Bürgermeisterwahl in der Kreisstadt am 7. Juni. Anfang Februar wird die CDU dafür Amtsinhaber Alexander Heppe nominieren. Der gab in seiner Ansprache einen klaren Weg für die Zukunft vor: Getreu dem Motto „Pragmatismus schlägt Ideologie“ müsse man vorangehen und den Bürger mit ins Boot holen. „Eschwege soll eine Mitmach-Stadt sein“, sagte er, auch mit Blick auf die gute Vereins- und Verbandskultur.

Kritik übte Heppe an Diskussionen über den Zustand des Werratalsees. Dieser dürfe nicht zum Gegenstand des beginnenden Wahlkampfes werden. „Daran müssen alle zusammenarbeiten“, sagte er. Alle beeinflussbaren Faktoren würden bereits geprüft, zudem habe man das Umweltministerium in Wiesbaden um Unterstützung gebeten.

130 Gäste zählte der Eschweger Fraktionsvorsitzende im Alten Casino, das, stilvoll dekoriert, für die Partei von historischer Bedeutung ist. Denn hier wurde am 19. Dezember 1945 der Stadtverband der Christdemokraten gegründet. Für eine lockere Atmosphäre sorgten zu Beginn und zwischen den Reden Dr. Wolfgang Meincke an Saxofon und Klarinette sowie Stefan Adler am Piano.

Von Lasse Deppe

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