Pilzbefall

Einige Bäume in Eschwege müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden

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Das Bild entlang der Grebendorfer Chaussee wird sich durch die Fällung nur wenig ändern: Zwei der Linden sind von Stammfäule befallen und müssen aus Sicherheitsgründen gefällt werden. 

Eschwege. An drei Stellen in der Kreisstadt müssen in den kommenden zwei Wochen einige Bäume gefällt werden.

Betroffen sind unter anderem zwei Linden entlang der Grebendorfer Chaussee und eine Linde im Schwarzen Weg, die jeweils von Stammfäule betroffen sind, sowie eine Esche in der Nähe der Gaststätte Felsenkeller, die von dem Pilz „Falsches weißes Stängelbecherchen“ befallen ist.

„Erhaltende Pflege geht immer vor Fällung.“ Das ist das Credo der 18-köpfigen Grünpflegegruppe der Kreisstadt Eschwege, zu der auch vier Gärtner und ein Gartenmeister gehören. „Leider können aber trotz großer Bemühungen nicht alle Bäume gerettet werden“, sagt Uwe Schäffer, Leiter des Baubetriebshofes Eschwege. Die Entscheidung zur Fällung mache sich die Grünpflegegruppe nicht leicht, gerade wenn es um Bäume geht, die für das Stadtbild prägend sind wie die an der Grebendorfer Chaussee, betont Schäffer: „Es ist für die Kollegen immer eine Gratwanderung zwischen der Sicherheitsnotwendigkeit und dem Wunsch, Bäume zu erhalten.“ 

Bei den jetzt von der Fällung betroffenen Bäumen hat der externe Gutachter Dr. Günther Merg aus Heiligenstadt die Bäume untersucht und festgestellt, dass sie nicht mehr zu retten sind. „Zwar würde keiner der betroffenen Bäume einfach so umfallen, allerdings fehlt aufgrund der Krankheiten die Standfestigkeit, sodass diese bei einem Sturm umfallen könnten und damit die Sicherheit gefährden“, sagt Schäffer. Gerade bei so prägenden Bäumen mache sich der Baubetriebshof die Entscheidung zur Fällung nicht leicht. „Jeder Baum, der gerettet werden kann, wird gerettet“, sagt Schäffer. Für die gefällten Bäume werden an gleicher oder einer anderen geeigneten Stelle Ersatzbäume gepflanzt.

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