Schüler puzzlen Geschichte

Friedrich-Wilhelm-Schule feiert Jubiläum mit Projektwoche

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Uralt-Mobiliar: In den Jahren ab 1950 haben Friedrich-Wilhelm-Schüler auf den Bänken gesessen und gelernt, die jetzt von der fünften Klasse und Lehrerin Andrea Swoboda aus dem Keller geholt wurden.

Eschwege. Eine fünfte Klasse hat Vergangenheit und Gegenwart der Schule in ein Puzzle verpackt. Eine siebte Klasse betrachtet das Jubiläum, das die Friedrich-Wilhelm-Schule in dieser Woche feiert, mit einem Blick aus dem Jahr 2065. Das Eschweger Gymnasium besteht seit 175 Jahren.

PROJEKTWOCHE

Die Präsentationen, die in dieser Woche in der Schule zu sehen sein werden, sind während einer Projektwoche erarbeitet worden. Die Klassen haben sich dem Schuljubiläum in ganz unterschiedlicher Form genähert. Vom heutigen Dienstag an sind die Arbeiten in dieser Woche täglich in der Zeit zwischen 16 und 19 Uhr in den Räumen der Schule zu sehen.

RÜCKBLICK

Schauspiel mit Musik: Schüler einer neunten Klasse präsentieren am Mittwoch in der Aula ein Musical, für das noch geprobt wird.

Viel Raum nimmt naturgemäß der Rückblick in die Vergangenheit der Traditionsschule ein. Für das Puzzle-Projekt haben die Mädchen und Jungen Interviews mit ehemaligen Schülern geführt. Die Gesprächspartner sind zwischen 1926 und 1987 geboren. In einer Ausstellung sind außerdem Schulmöbel aus vier Jahrzehnten zu sehen. Auf den ältesten Bänken haben Kinder ab 1950 gesessen.

SPORT, MUSIK, AUSSTELLUNG

Das Publikum wird bis zum Freitag eine Vielzahl von Präsentationen aus den unterschiedlichsten Themenfeldern zu sehen bekommen. Darüber hinaus gibt es ein Abendprogramm – Dienstag bis Donnerstag ab 19.30 Uhr – mit Kabarett, Podiumsdiskussion, Lesung und Musik. Der Festakt findet am Freitag ab 14 Uhr statt.

FESTSCHRIFT

Zum Jubiläum gibt es natürlich auch eine Festschrift. 14 500 Namen von Schülern tauchen in dem 316-seitigen Werk auf, das mit einer Auflage von 1000 Stück erschienen ist und während der Jubiläumswoche verkauft wird.

„Die Inhalte reichen von einer pädagogischen Standortbestimmung bis zu historischen Abhandlungen“, beschreibt Schulleiter Dr. Hans-Joachim Vock die Festschrift. „Das Besondere sind die vielen Aufsätze von Schülern“, erklärt Corinne Iffert, die die Chronik redaktionell begleitete.

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