Beratung in nächster Sitzung der Stadtverordneten

Eschwege: Grüne fordern Altlasten in Kataster aufzulisten

Eschwege. Die Eschweger Grünen fordern die Aufstellung eines flächendeckenden Altlastenkatasters.

Der Stadtverordnete Lothar Dietrich und Ortsverbandsvorsitzender Lukas Sennhenn kündigten jetzt einen erneuten Antrag für die nächste Sitzung der Stadtverordnetenversammlung an. Anfang des Monats waren die Grünen mit einem entsprechenden Eilantrag noch gescheitert.

„Wenn der Verdacht besteht, dass es Altlasten im Boden gibt, dann muss dem auf den Grund gegangen werden“, fordert Dietrich. Das hätte sich der Stadtverordnete gleich nach dem Aufkommen der ersten Verdachtsmomente Anfang des Monats gewünscht. „So etwas darf nicht aus formalen Gründen verschoben werden.“ Altlasten vermuten die Grünen nach Hinweisen aus der Bevölkerung: 

• zwischen Boyneburger Straße und Gut Friedrichsruh

• auf dem Heuberg am Jasmin- und am Akazienweg 

• im Umfeld des Bahnhofskreisels 

• auf dem Gelände des Gebrauchtwarencenters in Brückenhausen 

• an der Kuhtrift, frühere Mineralölfirma 

• am Höhenweg 

• im Stadtteil Eltmannshausen.

Bürgermeister Alexander Heppe erklärte bereits während der Juni-Sitzung, dass die Stadt routinemäßig potenzielle Baugrundstücke im Zuge des Planungsverfahrens auf Belastungen untersuchen lässt. 

Rubriklistenbild: © dpa

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