Ende der Buckelpiste

Langenhainer Weg in Eschwege wird 2016 saniert

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Eschwege. Das Land Hessen investiert im kommenden Jahr 2,66 Millionen Euro für den Erhalt und die Sanierung von Landesstraßen im Werra-Meißner-Kreis. Sechs Projekte sollen realisiert werden, teilte das Wirtschaftsministerium mit.

Die größte Baustelle wird voraussichtlich im Juni in Eschwege eingerichtet werden. Dort soll der Langenhainer Weg in Zusammenarbeit mit der Stadt und den Stadtwerken grundhaft erneuert werden. Nach Angaben von der zuständigen Straßen- und Verkehrsbehörde Hessen Mobil wird bis in den August 2017 in zwei Bauabschnitten gearbeitet, die Kosten sind derzeit mit 520 000 Euro veranschlagt.

Teuerstes Bauvorhaben wird die grundhafte Erneuerung der Landesstraße 3249 zwischen Nentershausen/Weißenhasel und dem Abzweig B 27 einschließlich der Unterführung Sontra bei Hornel. 1,2 Millionen Euro sollen hier investiert werden, gebaut wird voraussichtlich von Mai bis Oktober 2016.

Wie die Umleitungsstrecken aussehen werden, ist noch unklar: „Da befinden wir uns derzeit noch im Abstimmungsverfahren“, erklärt Peter Wöbbeking, regionaler Bevollmächtigter von Hessen Mobil. Im Frühjahr soll das aber abgeschlossen werden, dann sollen auch die alternativen Strecken bekannt gegeben werden.

Der Erhalt und die Sanierung, auf denen das Augenmerk des hessischen Wirtschaftsministerium liegt, erstreckt sich nicht nur auf den Werra-Meißner-Kreis: Insgesamt 540 Straßen sollen in der Sanierungsoffensive 2016 bis 2022 für 385 Millionen Euro in Schuss gebracht werden, 92 Projekte davon starten im kommen Jahr. „Leider hat sich der Zustand unserer Landesstraßen über die Jahre massiv verschlechtert,“ sagte Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir, „aber wir gehen den Sanierungsstau jetzt entschieden und dauerhaft an.“

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