Die Hälfte aller Straßenlaternen soll ab Herbst auf die LED-Technik umgestellt werden

Eschwege in neuem Licht

Klaus Scheerder bringt die LED-Lampen in Eschwege an. Foto: ms

Eschwege. Eschwege soll schon bald im neuen Licht erstrahlen: Die Stadtwerke planen derzeit im Auftrag der Kommune die Umrüstung der Straßenbeleuchtung.

Ab Oktober sollen rund 2700 sogenannter Lichtpunkte auf die LED-Technik umgestellt werden. „Wir versprechen uns davon geringere Kosten und natürlich deutlich weniger Energieverbrauch“, so der technische Leiter Ralf Herrmann über das Vorhaben. Derzeit laufe der Antrag auf Fördergelder noch, sobald der Bescheid da sei, könnten die Monteure loslegen.

Hintergrund sind neue Normen der Europäischen Union, die den Einsatz von Quecksilberdampflampen nicht mehr vorsehen und zudem einen deutlich geringeren Energieverbrauch in der öffentlichen Beleuchtung fordern.

„Wir nutzen das nun gleich, um uns von veralteter Technik zu verabschieden und gleichzeitig die Umwelt zu schonen und die Kosten für die Stadt zu verringern“, so Ralf Herrmann. Zunächst aber muss investiert werden. Rund 1,6 Millionen Euro wird die Umrüstung kosten, 25 Prozent dieser Summe könnten seitens staatlicher Förderprogramme finanziert werden. Im Stadtteil Albungen sowie in der Freiherr-vom-Stein-Straße in Eschwege leuchten alle Laternen bereits mit der LED-Technik: „Wir haben bislang nur positive Rückmeldungen seitens der Anwohner erhalten“, so Ralf Herrmann. Augenblicklich sind er und Elektromeister Michael Küster sehr emsig dabei, dem eigens gebildeten „Beleuchtungsrat“ der Stadt Vorschläge über Art und Design der neuen Licht-Module zu machen.

Aus diesem Grund sind auch in der Struthstraße bereits verschiedene LED-Modelle im Einsatz: „Hier werden wir dann mit den Mitgliedern des Rates eine Erkundung vornehmen, um ihnen die Entscheidung zu erleichtern“, sagt Ralf Herrmann. Die Monteure Klaus Scheerder und Frank Keudel bereiten sich unterdessen schon einmal auf den Herbst vor: Sie werden die Umrüstung an den 2708 Lichtpunkten vornehmen.

Von Melanie Salewski

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