Fünf Millionen für digitale Ausstattung an Schulen im Kreis

Werra-Meißner. Mit dem vom Bildungsministerium geplanten Digitalpakt sollen die 38 Schulen im Werra-Meißner-Kreis in den kommenden fünf bis sechs Jahren 4,75 Millionen Euro (125 000 Euro pro Schule) für die Anschaffung digitaler Geräte bekommen.

Während der Kreis als Schulträger für die Verbesserung der Infrastruktur zuständig ist, hat sich das Land verpflichtet, entsprechende pädagogische Konzepte zu fördern und Lehrerfortbildungen zu finanzieren.

Anita Hofmann vom Staatlichen Schulamt in Bebra begrüßt diese Initiative: „Mit dieser Summe kann sowohl im pädagogischen Bereich als auch in der Ausstattung viel erreicht werden.“ Schließlich sei es Aufgabe von Schule, gesellschaftlichen Anforderungen gerecht zu werden und die Schüler zukunftsfähig auszubilden. Wenn es sinnvoll und nachhaltig eingesetzt werde, könne man mit dem Geld viel erreichen, meint auch Dirk Rudolph, Leiter des Medienzentrums Werra-Meißner, der für das Schulamt als Fachberater für Medienbildung tätig ist. „Es geht nicht nur darum, den Unterricht durch Einsatz einer farbenfrohen Präsentation interessanter zu machen,“ so Rudolph. Vielmehr liege es bei den Lehrern, Vor- und Nachteile der Digitalisierung aufzuzeigen. Sie müssten die Grundlagen vermitteln, welche Quellen als vertrauenswürdig eingestuft werden und wie aus Informationen aus dem Internet Wissen entstehen könne.

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