Wohnen direkt an der Werra

Eschweger Projektentwicklungsgesellschaft plant Sanierung in Brückenhausen

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Eschwege: Projektentwicklungsgesellschaft plant Sanierung in Brückenhausen

Acht bis zwölf Wohnungen mit jeweils zwischen 65 und 130 Quadratmetern Wohnfläche will die Projektentwicklungsgesellschaft (PEG) Eschwege in Brückenhausen bauen.

„Wohnen direkt an der Werra“ nennt Eschweges Wirtschaftsförderer Wolfgang Conrad das Vorhaben. Investitionsvolumen: zwischen 3,3 und viereinhalb Millionen Euro.

Die PEG kaufte das Gebäude an der Bremer Straße 12 im vergangenen Jahr. Inzwischen wurden unterschiedliche Varianten zur Sanierung beziehungsweise Erneuerung geplant. „Wir wollen im Bestand etwas tun, auch wegen der Fördergelder“, sagt PEG-Geschäftsführer Alexander Vogt. Wirtschaftsförderer Conrad, der sich die Geschäftsführung der PEG mit Vogt teilt, rechnet mit „knapp einer Millionen Euro“ an Zuschüssen. 

Die Projektentwicklungsgesellschaft kalkuliert mit einem Eigenanteil an den Kosten in Millionenhöhe. Conrad: „Eine bis 1,5 Millionen Euro wird die PEG selbst beschaffen müssen.“ Das übrige Geld soll von zwei privaten Investoren aus Eschwege kommen.

Gründung im nächsten Frühjahr 

Voraussichtlich im nächsten Frühjahr, so Conrad zum Zeitplan, wird eine Gesellschaft gegründet, an der die Projektentwicklungsgesellschaft und die Investoren beteiligt sind. Ende 2020 rechnen die Geschäftsführer mit dem Beginn der Bauarbeiten. Anfang 2022 könnten die Wohnungen bezugsfertig sein.

Drei Modelle sind aktuell im Gespräch: Die beiden umfänglicheren Varianten kosten vier beziehungsweise viereinhalb Millionen Euro und werden elf beziehungsweise höchstens zwölf Wohneinheiten haben. Die günstigere Ausführung würde 3,3 Millionen Euro kosten, allerdings auch nur acht Wohnungen haben. „Vermutlich wird es eine Mischung aus den drei Varianten“, sagt Conrad.

Gegründet wurde die Eschweger Projektentwicklungsgesellschaft zur Rettung des früheren Karstadt- beziehungsweise Hertie-Hauses in der Kreisstadt. Als der Kaufhauskonzern sich aus Eschwege zurückzog, drohte das Gebäude am Stad zu verwaisen. Die PEG entwickelte die Schlossgalerie mit Einzelhandelsgeschäften. Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung, die „der Verbesserung der städtebaulichen oder strukturellen Entwicklung der Kreisstadt dienen“, werden als Unternehmensziel der PEG genannt. Neuestes Projekt ist neben dem Umbau des Gebäudes an der Bremer Straße zu Wohnzwecken die Entwicklung von Teilen des Julphar-Geländes.

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