40 Behandlungsplätze sollen entstehen

Eschwege: Stiftung baut neues Dialysezentrum

Neubau: Das neue Dialysezentrum entsteht in Nachbarschaft zum Klinikum. 40 Behandlungsplätze sollen in dem Neubau entstehen.
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Neubau: Das neue Dialysezentrum entsteht in Nachbarschaft zum Klinikum. 40 Behandlungsplätze sollen in dem Neubau entstehen.

Die gemeinnützige Stiftung Patienten-Heimversorgung (PHV) baut in Eschwege ein neues Dialysezentrum in Nachbarschaft zum Krankenhaus und mit direkter Anbindung an die Klinik. 

40 Behandlungsplätze entstehen nach Angaben Anne Große Vorholts. Die Sprecherin der Stiftung berichtet von einem Investitionsvolumen von vier Millionen Euro für den Ersatzneubau.

Der Neubau wird die derzeitigen Räumlichkeiten des Zentrums in der Luisenstraße 23 b ersetzen. Gebaut werden zwei Geschosse mit Teilunterkellerung und Verbindungsgang im Untergeschoss zum Krankenhaus.

Dialysezentrum Eschwege: Nutzfläche von 1330 Quadratmetern

Im Erdgeschoss werden die Räume der nephrologischen Praxis des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Eschwege eingerichtet, ebenso Personalräume, Technik, Osmose und Lager. Im Obergeschoss finden die Behandlungsräume des Dialysezentrums Platz. Insgesamt entsteht eine Nutzfläche von 1330 Quadratmetern.

Steigende Patientenzahlen und mangelnde Erweiterungsmöglichkeiten in den derzeitigen Räumlichkeiten machen den Ersatzneubau erforderlich“, erklärt Anne Große Vorholt, „gerade bei älteren und multimorbiden Dialysepatienten findet ein häufiger Wechsel zwischen ambulanter und stationärer Versorgung statt.“

Enge räumliche Anbindung an das Krankenhaus ist wichtig 

Eine enge räumliche Anbindung an das Krankenhaus sei wichtig und sinnvoll, um die stationär aufgenommenen Dialysepatienten auf kurzem Wege zur Dialysebehandlung in das ambulante Zentrum zu bringen. In den vorhandenen Räumlichkeiten an der Luisenstraße 23 b versorgen die 35 Mitarbeiter des Dialysezentrums und des Medizinischen Versorgungszentrums insgesamt etwa 120 Patienten.

Dafür stehen 36 Behandlungsplätze zur Verfügung. Aktuell werden nach Angaben der Stiftungssprecherin rund 100 Hämodialyse- sowie rund 20 Peritonealdialyse-Patienten (siehe Kasten) in dem Dialysezentrum versorgt. 

"Vertragsverhandlungen befinden sich in der Endphase"

Zum aktuellen Stand erklärt Anne Große Vorholt: „Die Vertragsverhandlungen zwischen der Patienten-Heimversorgung und dem Klinikum über den Erwerb eines Grundstückes auf dem Gelände des Klinikums befinden sich aktuell in der Endphase.“ 

Nach erfolgreichem Vertragsabschluss müsse dann zunächst der Abriss von zwei Gebäuden des Klinikums erfolgen, bevor mit dem Bau begonnen werden könne.

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