Eschwege überbrückt die Kapazitätsengpässe in Kitas mit Notgruppe

Gebührenfreier Kindergartenbesuch: In der Eschweger Stadtverordnetenversammlung und in der Gemeindevertretung Wehretal stehen Resolutionen für gebührenfreie Tagesstätten zur Diskussion. Foto: privat

Eschwege. Die Kindertagesstätten in Eschwege haben Kapazitätsengpässe. Die Stadt rechnet auch im nächsten Kindergartenjahr mit deutlich höherer Nachfrage als freie Plätze zur Verfügung stehen. Die fehlenden Kapazitäten sollen zum Teil über die Verlängerung der Notgruppe in der Tagesstätte Mauerstraße kompensiert werden.

Der im vergangenen Jahr diskutierte Neubau eines Kindergartens in Schwimmbadnähe wird nicht weiter verfolgt. Weil mit erheblich geringerem Bedarf ab Mitte des kommenden Jahrzehnts gerechnet wird, scheut die Kreisstadt die hohe Investition für diesen relativ überschaubaren Zeitraum von wenigen Jahren.

Die Kindertagesstätten in der Kreisstadt sind erneut Thema, wenn die Stadtverordnetenversammlung am kommenden Donnerstag in der Stadthalle zusammentritt. Die Koalition aus CDU, FWG und FDP möchte eine Resolution verabschieden, mit der gebührenfreie Kindergartenplätze gefordert werden. Die SPD verlangt vom Magistrat ein „Konzept zur Abwehr drohender Engpässe bei Kinderbetreuungsplätzen“.

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