Marktführer für Rohrverbindungen im Tiefbau

Flexseal: Eschwege wird die Zentrale für Europa

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Flexseal-Geschäftsführer Michael Penalver Giar (links) erklärt Eschweges Wirtschaftsförderer Wolfgang Conrad eine vom Unternehmen neu entwickelte Rohrverbindungs-Manschette. 

Eschwege. Wenn irgendwo in Deutschland eine gebrochene Kanalleitung repariert wird, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass das mit Ersatzteilen aus Eschwege geschieht. Flexseal heißt das Unternehmen, das am Hessenring seinen Firmensitz hat, von hier das Mittel- und Osteuropageschäft steuert und zum US-amerikanischen Familienunternehmens Fernco gehört.

Der Branchenführer für Manschetten für Rohrverbindungen hat in Deutschland einen Marktanteil von 67 Prozent und drängt vom Standort Eschwege verstärkt in die osteuropäischen Staaten. "Flexseal ist einer der vielen verborgenen Stars der Eschweger Unternehmenslandschaft", sagt Wirtschaftsförderer Wolfgang Conrad.

Und weil das Unternehmen auf Wachstumskurs ist, hat das Management jetzt noch ein 8000 Quadratmeter großes Grundstück gekauft, das an das Firmengelände am Hessenring grenzt. "Knapp 80 Prozent unserer Platzkapazität ist ausgelastet", erklärt Geschäftsführer Michael Penalver Giar. Eschwege ist als Standort bei den Unternehmen gefragt. "Wir führen viele Gespräche", sagt Wolfgang Conrad.

Gleich nebenan baut die Post ein neues Verteilzentrum, das im Sommer fertig sein und in Betrieb gehen wird. Ein großer Online-Händler hat sich an der Niederhoner Straße eingerichtet. Und an der Thüringer Straße hat die Kreisstadt gerade ein 5000 Quadratmeter großes Grundstück verkauft. Ein Unternehmen wird sich dort ansiedeln und 35 Arbeitsplätze schaffen. Auch hier stehen die Zeichen auf Wachstum.

Das produzierende Unternehmen aus der Kunststoffbranche habe sich, so Wirtschaftsförderer Conrad, gleich eine Option für weitere 5000 Quadratmeter in dem Industriegebiet gesichert. "Wir haben eine positive Grundstimmung", sagt Conrad über die Kreisstadt, die die Ausrichtung als Technologiestandort zu ihren strategischen Zielen erklärt hat.

Von Harald Sagawe

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