Aufmerksame Anwohnerin bemerkt Notsituation

Rührende Rettungsaktion: Zwei hilfloseEntenküken aus Gully befreit

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Rettung aus dem Gullyschacht: Zwei Entenküken waren hineingestürzt – die Mutter schlug Alarm.

Dieser Familienausflug hätte leicht böse enden können: Zwei Entenküken sind in der vergangenen Woche in einen Gully am Eschweger Schwalbenpfad gestürzt.

Dass die hilflosen Entenjungen heil und unverletzt wieder befreit werden konnten, ist der Aufmerksamkeit von Anwohnerin Renate Höbbel zu verdanken – und dem schnellen Eingreifen des Eschweger Baubetriebshofs.

„Durch Zufall“, sagt Renate Höbbel, sei sie am Donnerstagmorgen der vergangenen Woche auf eine aufgeregt schnatternde Ente aufmerksam geworden. Ruhelos sei der Muttervogel immer wieder das gegenüberliegende Grundstück abgeschritten, vor dem sich auch der Gully befindet. Schließlich sei die Ente auf sie zugelaufen, ununterbrochen schnatternd. „Sie hat mich regelrecht auf ihre Notsituation aufmerksam gemacht“, sagt Renate Höbbel. Einer Eingebung folgend warf die Eschwegerin einen Blick in den Gully – und entdeckte dort die Küken.

Kurzer Anruf genügt 

Nun genügte ein kurzer Anruf beim Baubetriebshof der Stadt Eschwege, „und innerhalb kürzester Zeit“ war Mitarbeiter Dirk Ruhlandt vor Ort. Er öffnete den Gully, zog vorsichtig den Schmutzkorb mit den schutzlosen Küken hervor und entließ sie in die Freiheit.

Umgehend nahm die Entenmutter ihren Nachwuchs unter ihre Fittiche – mitsamt ihrer dann wieder elf Küken verschwand sie aus dem Schwalbenweg. Angerührt ist Renate Höbbel aber auch noch eine Woche später – und wird die Entenrettung wohl nie vergessen. 

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