Eschweger Schüler gewinnen ersten Preis der Konrad-Adenauer-Stiftung

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Auszeichnung vom Bundestagspräsident: Norbert Lammert (Dritter von links) zeichnet die Eschweger Paul Hartmann (Dritter von rechts) und Felix Wolf (Zweiter von rechts) für den Sieg beim Jugendwettbewerb „Denkt@g“ aus. Bei der Siegerehrung dabei: Bundestagsabgeordneter Helmut Heiderich (rechts).

Eschwege/Berlin. Die beiden Eschweger Paul Hartmann und Felix Wolf haben für ihr multimediales Projekt „Karls Eschwege" den ersten Platz des bundesweiten Jugendwettbewerbs „Denkt@g" der Konrad Adenauer-Stiftung gewonnen.

Am Donnerstag wurden die beiden von Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) in Berlin ausgezeichnet.

Das Projekt

Für seine Abiturprüfung in Geschichtehat Paul Hartmann zusammen mit Felix Wolf einen interaktiven und gleichzeitig historischen Stadtrundgang zur Geschichte Eschweges im Nationalsozialismus produziert. Die Nutzer gehen mit dem ehemaligen jüdischen Mitbürger Karl Goldschmidt durch „sein“ Eschwege der 1930er Jahre. Es entstanden Spielszenen, die mit Dokumentarfilmen, Fotos, Historikerzitaten, weiteren Quellen und weiterführenden Links verknüpft wurden. Gleichzeitig informieren die Preisträger, wie in Eschwege die NS-Vergangenheit aufgearbeitet wurde.

Der Wettbewerb

 Seit 2001 ruft die Konrad Adenauer-Stiftung mit dem Jugendwettbewerb „Denkt@g“ junge Menschen zur Auseinandersetzung mit der Shoa und der NS-Diktatur, aber auch mit aktuellen Fragen von Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Gewalt auf. Schirmherr ist Bundestagspräsident Lammert. Der erste Platz ist mir 3000 Euro dotiert.

Hier geht's zum virtuellen Stadtrundgang.

Die Reaktionen der Preisträger und was der Bundestagspräsident zu dem Projekt sagt, lesen Sie in der gedruckten Ausgabe der Werra-Rundschau und im E-Paper.

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