Eschweger Schüler Luca Siepmann belegt zweiten Platz bei Bundeswettbewerb

Erfolgreich: Luca Siepmann.

Eschwege. Luca Siepmann, Schüler der Einführungsphase am Oberstufengymnasium Eschwege, hat beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen der Stiftung Bildung und Begabung in Bad Wildbad (Schwarzwald) einen zweiten Preis erhalten.

Er hatte sich für das bundesweite Sprachenturnier qualifiziert, nachdem er bereits im Juni auf Landesebene den ersten Platz in seiner Altersgruppe erreicht hatte. Gefördert und unterstützt wurde er dabei von Andrea Swoboda von der Eschweger Friedrich-Wilhelm-Schule und von Marion Lentz vom Oberstufengymnasium.

Die Stiftung Bildung und Begabung fördert junge Leute, die gern und gut mit Sprachen umgehen. „In der Kategorie ,Solo’ für die Jahrgangsstufen acht bis 13“ so teilt die Stiftung auf ihrer Homepage mit, „zählen nicht nur Grammatik- und Vokabelwissen. Genauso wichtig sind Offenheit, Interesse an fremden Kulturen und Spaß am Diskutieren und Argumentieren.“

In der bundesweiten Endrunde des Solo-Programms stellte Luca Siepmann nun unter Beweis, dass er über all diese Qualifikationen verfügt. In seiner ersten Fremdsprache Englisch gestaltete er eine Präsentation über den Tagungsort Bad Wildbad und schrieb einen Aufsatz über die Gebärdensprache. Auf Französisch, seiner zweiten Fremdsprache, stellte er ein Buch vor.

Eine weitere Aufgabe bestand darin, gemeinsam mit anderen ein Theaterstück zum Thema „sprachlos“ zu entwickeln und aufzuführen. Dabei war das sprachliche Anforderungsniveau durchgängig hoch. Luca Siepmann berichtete, dass in seiner ersten Fremdsprache, dem Englischen, die höchste Stufe des gemeinsamen europäischen Referenzrahmens für Sprachen gefragt war: Das Niveau C1/C2, das man erreicht hat, wenn man sich spontan, sehr flüssig und genau ausdrücken und auch bei komplexeren Sachverhalten feinere Bedeutungsnuancen deutlich machen kann.

Mit einem zweiten Preis wurden neben Luca Siepmann sieben weitere Schüler ausgezeichnet. Sie erhalten je ein Stipendium für die Teilnahme an einem Seminar des International Student Leadership Institute (ISLI) in Oberwesel am Rhein. Insgesamt 67 Schüler hatten sich mit starken Leistungen auf Landesebene für das Sprachenturnier qualifiziert. Jeder Finalist ging mit zwei Wettbewerbssprachen ins Rennen. Diesmal waren Englisch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Russisch, Latein und Altgriechisch vertreten. (red/dir)

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