Vom König zum Kaiser

Eschweger Schützenverein feiert mit 260 Gästen den Königsball in der Stadthalle

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Das Königshaus des Eschweger Schützenvereins: (von links) erster Adjutant Dennis Schade, Vogelkönig Friedhelm Mennekes, Melanie Roloff, Partnerin des Schützenkönigs, Simone Beyer, Gitta Mennekes, Heike Frank, Volkskönig Stefan Vogt, Schützenkönig Manfred Herud, Bärbel Strauß und der zweite Adjutant Volkhard Frank.

Eschwege. Mittlerweile ist er der letzte große Ball seiner Art in der Kreisstadt: der Königsball des Schützenvereins Eschwege. Zu dem festlichen Ereignis haben am Samstag gut 260 Gäste aus ganz Deutschland ihren Weg in die Stadthalle gefunden. 

Dort haben sie bei guter Musik, einem reichhaltigen Büfett und dem ein oder anderen Getränk bis in die Nacht hinein gefeiert.

Der Abend begann mit dem offiziellen Einlass und einem Sektempfang. Das Foyer der Stadthalle füllte sich schnell mit Gästen, die dem Anlass entsprechend in Abendgarderobe erschienen. Neben den Schützenuniformen waren Blau und Schwarz die Farben des Abends. Einige Damen wussten jedoch gekonnt durch rote Kleider Akzente zu setzen.

Pünktlich zum Einmarsch des Königshauses hatten alle Gäste ihren Sitzplatz im großen Saal eingenommen. Dort begrüßte sie der erste Vorsitzende des Eschweger Schützenvereins, Peter Becker. Neben Gästen aus Politik und Wirtschaft folgten selbstverständlich auch Vertreter befreundeter Vereine aus ganz Deutschland der Einladung: „Besonders freuen wir uns über unsere von weit her angereisten Gäste aus Berlin oder Bremen“, sagte Becker in seiner Begrüßungsrede. Er wurde vom amtierenden Schützenkönig Manfred Herud am Rednerpult abgelöst, der allen Gästen einen „vergnüglichen und tanzfreudigen Abend“ wünschte, ehe er das Büfett eröffnete.

Nach diesem hielt Becker die Laudatio auf den Schützenkönig. Er würdigte Herud dabei als „imposante Erscheinung und Platzhirsch im positiven Sinne“. Im Jahr 1998 wurde Manfred Herud nach nur einem halben Jahr Vereinszugehörigkeit zum ersten Mal Schützenkönig. Mittlerweile hat er die Königswürde bereits zum vierten Mal errungen – eine Leistung, die im Verein ihresgleichen sucht. Aus diesem Grund wurde Herud an diesem Abend – mit einem kleinen Augenzwinkern – der Titel des Kaisers zugesprochen.

Auf die Laudatio folgte das Überreichen der Ehrenscheibe an den Schützenkönig und die Verleihung von Orden und Ehrenzeichen an die weiteren Würdenträger des Königshauses. Becker ergriff erneut das Wort und bedankte sich bei seinen Kameraden. Im Anschluss eröffnete das Königspaar mit dem Ehrentanz zu „By the rivers of Babylon“ offiziell die Tanzfläche. Diese füllte sich prompt und die Gäste tanzten bis in die Nacht hinein zu der Musik der Showband „Starlights“. Als Star-Gast sorgte Michele Joy mit einem einstündigen Programm zwischenzeitlich für ausgelassene Stimmung unter den Gästen, bis die Veranstaltung um 2.30 Uhr ihr Ende fand.

Königsball des Schützenvereins Eschwege

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