Eschweger Werotel startet mit neuem Konzept und neuer Speisekarte

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Möchte mit dem Lavasteingrill die gastronomische Landschaft Eschweges bereichern: Manager Gerold Schwarz.

Eschwege. „Was andere als Handicap sehen, nämlich dass das Haus den Charme der 1980er Jahre versprüht, sehe ich eher als Chance“, sagt Gerold Schwarz. Der Manager des Werotels hat 30 Jahre Erfahrung als Gastronom und in der Einführung neuer Gastronomiekonzepte.

In einem seiner Häuser bot er den Gästen sogar Currywurst mit Champagner an, welche regelmäßig ausverkauft war. Schwarz führt das ehemalige Dölles Nr. 1 seit März diesen Jahres und ist sich sicher, dass Eschwege dringend ein Haus wie das Werotel brauche, um einer steigenden Zahl von Übernachtungsgästen entsprechend gerecht zu werden.

Seit März wurden zu diesem Zweck bereits die sechste und Teile der fünften Etage sowie der Festsaal renoviert und außerdem Saunabereich, Kegelbahn, Restaurant und Empfangsbereich des Hotels neu gestaltet.

„Dabei haben wir natürlich auch wirtschaftliche und ökologische Aspekte berücksichtigt und LED-Beleuchtung und Isolierglasfenster verbaut sowie die Mansarden neu isoliert“, erklärt Schwarz.

Die Region biete zahlreiche touristische Angebote, für diese Vielfalt wolle er das passende Hotel bieten, sagt der Gastronom. Das Haus, das über 37 Zimmer verfügt, könne nun wieder steigende Übernachtungszahlen vorweisen.

Im Restaurant des Hotels setzt Schwarz neben einigen Klassikern und saisonalen Gerichten vor allem auf den neuen Lavasteingrill: „Ich möchte mit den angebotenen Grillspezialitäten vor allem eine Nische in Eschwege füllen und vorhandene Angebote ergänzen. Ein gutes Restaurant braucht aber keinen Stern, sondern vielmehr eine handfeste Küche“, sagt Schwarz. Die Region brauche mehr Leben und er wolle seinen Teil dazu beitragen. Folgerichtig sinniert Schwarz bereits über die Veranstaltung einer Kochshow und den Bau eines Kaffeegartens vor dem Haus.

Von Wolfram Skupio

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