ESW 2030: Kommission soll Pläne für Eschweges Zukunft entwerfen

+
Die zukünftige Nutzung des ehemaligen Woelm-Komplexes (Julphar) könnte ein Thema der Stadtentwicklungskommission sein.

Eschwege. Eine Stadtentwicklungskommission soll sich in Eschwege um die wichtigen Zukunftsthemen kümmern. Dazu gehören Industriebrachen genauso wie die A44. 

Die Stadtverordnetenversammlung berät am kommenden Donnerstag während ihrer Sitzung in der Stadthalle – Beginn ist um 19 Uhr – über einen entsprechenden Antrag, den CDU, FWG und FDP gemeinsam einbringen.

„Die Kommission wird sich mit den Dingen beschäftigen, die für den Stadtentwicklungsprozess wichtig sind“, kündigt CDU-Fraktionsvorsitzender Stefan Schneider an. Der Arbeitstitel der Kommission: ESW2030. Die Arbeit soll nach dem Willen der Koalition auf lange Sicht angelegt sein. Gleichwohl ist vorgesehen, dass der Magistrat das Gremium zunächst bis zum Ende der laufenden Legislaturperiode einsetzt.

Projekte der Kommission können nach Einschätzung Schneiders Industriebrachen wie der Woelm-Komplex in der Nähe des Stadtbahnhofs sein, aber auch das ehemalige Siemons-Brotfabrik-Gelände im Stadtteil Niederhone, das Umfeld des Nikolaiturms oder der Umgang mit Räumlichkeiten an den Hauptgeschäftsräumen oberhalb des Erdgeschosses, also oberhalb der attraktiven Verkaufsflächen der Ladengeschäfte.

Ebenfalls ein ganz wichtiges Thema, das nach Ansicht der Koalitionäre besonderer Beachtung bedarf und jetzt angegangen werden muss: die Chancen Eschweges nach Inbetriebnahme der Autobahn 44. Fraktionschef Schneider sieht die Notwendigkeit, schon heute über möglichen Bedarf an Gewerbeflächen zu reden.

Der Kommission sollen etwa 20 Mitglieder angehören. Neben Abgeordneten aus den sechs Stadtverordnetenfraktionen sollen das Vertreter aus der Wirtschaft sein: Banken, Einzelhandel, Gewerbe, Handwerk. Auch Kirchen, Wirtschaftsförderung und soziale Einrichtungen kann Schneider sich als Kommissionsmitglieder vorstellen. 

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.