Stadtmanager von Verschuer: Eventform der Zukunft

Besuchermagnet Eschwege: 20.000 kamen zum Veranstaltungsmarathon

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Was los in der City: Bestens unterhalten werden die Besucher des verkaufsoffenen Sonntags in der Eschweger Innenstadt. Das Publikum nutzte das herrliche Sonnenscheinwetter zum Bummel durch die Fußgängerzone. Foto: Sagawe

Eschwege. Für Stadtmanager Wolf-Dietrich von Verschuer ist die Konzentration mehrerer Großereignisse auf einen Termin die Veranstaltungsform der Zukunft. Mit der Eschweger Automobilausstellung (EAA), der Energiesparmesse, der Livemusiknacht, des Antikmarktes und des verkaufsoffenen Sonntags standen am Wochenende gleich fünf Events auf dem Programm, die jedes für sich geeignet ist, Publikum in die Kreisstadt zu locken.

Wolf-Dietrich von Verschuer

In der Summe war die Magnetfunktion vor allem am Sonntagnachmittag so groß, dass die Innenstadt so voll war, wie sonst nur am Johannisfestfreitag oder bestenfalls noch zum Werraman oder während des Open Flair.Von Verschuer schätzt, dass am Sonntagnachmittag „bestimmt 20 000 Menschen bei den verschiedenen Veranstaltungen in Eschwege waren“. Von Verschuer: „Ich habe immer gesagt, dass Eschwege das kann.“ Die Kreisstadt sei ihrer Zentralfunktion in vollem Umfang gerecht geworden, und das obwohl auch in Nachbarstädten wie Bad Hersfeld mit Veranstaltungen gelockt worden sei. „Unser Konzept ist aufgegangen“, sagt der Stadtmanager und spricht damit die Vergrößerung des Besucherradius an. Vor allem aus Thüringen seien viele Besucher nach Eschwege gekommen.

Am Samstag sei das Besucheraufkommen noch eher verhalten gewesen. Das habe aber gerade für die Autohäuser auf der EAA auch Vorteile mit sich gebracht. „Es gab Raum für intensive Beratungsgespräche“, so das Signal der Aussteller. Der Sonntag habe dann eher den Charakter einer Schauveranstaltung gehabt.

Bilder vom Superwochenende

Eschwege: Das war der Veranstaltungsmarathon am Wochenende

Mit dem Beginn der innerstädtischen Aktionen am verkaufsoffenen Sonntag füllte sich das Zentrum am Nachmittag innerhalb kurzer Zeit. „Das war unglaublich“, schwärmt von Verschuer vom Publikumsaufkommen, das mit den Platzkonzerten am Stad stark zugenommen habe. Jede Veranstaltung für sich habe Besucher angezogen, und jedes Ereignis habe vom anderen profitiert.

„Ich habe ein Jahr dafür argumentiert“, sagt von Verschuer, „sehr viele haben sich darauf eingelassen.“ Die Gesamtkonstellation und nicht zuletzt das gute Wetter hätten schließlich den Erfolg gebracht. Mehr als eine Veranstaltung dieser Art pro Jahr sei allerdings organisatorisch kam zu bewältigen.

Von Harald Sagawe

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