Open-Flair-Gottesdienst stellt die Frage nach Sehnsüchten und Grenzen / Enno Bunger liefert die Musik

Das ewige Kreuz mit der Freiheit

Das Open Flair ist das einzige Rockfestival, das auch einen Gottesdienst hat. In diesem Jahr steht er unter dem Motto der Freiheit und dem was mit ihr einhergeht. Unser Bild zeigt den Gottesdienst aus dem Jahr 2008 auf dem Leuchtberg. Foto: Archiv

Eschwege. Zum Open Flair gehört am Veranstaltungssonntag immer auch ein Gottesdienst. In diesem Jahr steht er unter dem Motto „Wenn das, was ist, nicht alles bleiben soll - von der Sehnsucht, etwas zu verändern“. Er findet am 12. August ab 14 Uhr auf der Waldbühne am großen Leuchtberg statt, bei schlechtem Wetter in der Neustädter Katharinenkirche. Musikalisch begleitet wird er von der Indie-Aufsteiger-Band Enno Bunger.

Eine Gruppe engagierter Laien und Pfarrer des Evangelischen Kirchenkreises Eschwege betreut die Veranstaltung. Von ihnen stammt auch das Motto. Ein großes Aufbegehren und vielfältige Empörung sei weltweit im Gange. Die Menschen begehrten auf gegen die etablierten Parteien, Politiker und Machthaber, heißt es von den Veranstaltern als Begründung.

Der Gottesdienst soll beleuchten, worin Freiheit eigentlich besteht, und was der Mensch wirklich braucht und will. Wer muss vor wem geschützt werden? Die Freiheiten des Internets etwa und die Schutzbedürftigkeit des Einzelnen stünden sich zum Teil unversöhnlich gegenüber. Ein Fahrdienst zum Gottesdienst fährt um 13 Uhr ab Neustädter Kirche und um 13.05 Uhr, 13.20 Uhr und 13.40 Uhr ab Tränenbrücke. Die Band Enno Bunger spielte bis heute nahezu 200 Konzerte und eröffnete unter anderem für Jamie Cullum, Nena, Bosse und Katzenjammer. Das Trio spielt deutschsprachige Indie-Musik. Zu sehen ist es auch am Samstag, 11. August, ab 20.30 Uhr im Weinzelt im Schlosspark. (WR)

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