Sanierung am Schwanenteich: Fische werden umgebettet

Eschwege. Sie ziehen an einem großen Netz und hoffen, so viele Fische wie möglich zu erwischen: Fast 15 Helfer vom Angelsportverein Eschwege und vom städtischen Baubetriebshof waren gestern im Einsatz, um bei der Wartungs- und Sanierungsarbeiten am Schwanenteich kescherweise Fische aus dem Schwanenteich herauszuholen.

Sanierung des Schwanenteichs

„Es ist schön, dass dieses Kleinod in Eschwege wieder in einen sauberen Zustand versetzt wird“, sagte Bürgermeister Alexander Heppe. Der Schwanenteich, berichtet Heppe aus eigener Erfahrung, läge den Eschwegern nämlich sehr am Herzen.

Um den Grund des Teichs zu säubern, wurde gestern damit begonnen, sämtliche Fische aus dem Teich herauszuholen und vorübergehend in anderen Teichen des Angelsportvereins auszusetzen.

Neben den kleinen Wassertieren wurden große Äste, Schlamm und allerlei Müll, aber auch größere Gegenstände wie Einkaufswagen, Fahrräder, Mülltonnen und sogar ein Mofa vom Grund des Teichs gefischt und entsorgt.

Arbeiten bis 20. November

In den kommenden Tagen soll nach Angaben des Bürgermeisters dann der Inhalt des Schwanenteichs – rund 4 000 Kubikmeter, davon gut 200 Kubikmeter Sediment – entleert werden. Die Pumpen werden dem Vernehmen nach rund um die Uhr arbeiten und von den Mitarbeitern der Stadt betreut und überwacht.

Des Weiteren soll der flache kleinere Teil des Teichs mit zusätzlichen Schilfpflanzen versehen werden, um eine bessere Eigenreinigung erzielen zu können. Die Arbeiten sollen bis Donnerstag, 20. November, abgeschlossen werden.

Nur ein Weg weiter frei

„Wir müssen aber immer wieder daran erinnern“, sagt Heppe, „dass die verbotene Entenfütterung leider auch zu der Schlammbildung mit beigetragen hat und dadurch auch Ratten angelockt werden.“ Deshalb bittet er, nach der Säuberung dies zu unterlassen.

Während der Arbeiten werden der nördliche Weg entlang der Werra, sowie die westlich und südlich unmittelbar am Teich gelegenen Wege nicht mehr begehbar sein. Der östliche Weg zur Minigolfanlage bleibt jedoch frei zugänglich.

Von Nico Beck

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