Bester Start für Babys

Familienbüro Eschwege zieht erste Bilanz: Schon 55 Willkommensbesuche absolviert

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Im Familienbüro werden die Willkommensbesuche koordiniert: Ricarda Feigenspan zeigt die Willkommenstasche. Darin enthalten sind unter anderem Informationen über Angebote der Kreisstadt Eschwege. Aber auch Dinge des täglichen Gebrauchs, wie Stofftiere oder Badethermometer, fehlen nicht. 

Eschwege. 40-mal haben die Mitarbeiter des Familienbüros seit Jahresbeginn an den Haustüren junger Eschweger Familien geklingelt: So oft wurde das im Februar gestartete Angebot der Willkommensbesuche in Anspruch genommen.

Zusätzlich haben 15 frischgebackene Eltern mit ihrem Nachwuchs die Räumlichkeiten des Familienbüros am Obermarkt besucht. „Eine tolle Quote, welche unsere Erwartungen sogar noch übertrifft“, sagt Jörn Engler vom Sozialamt der Kreisstadt.

85 Prozent der Familien mit Neugeborenen würden mit dem Angebot erreicht – ein Erfolg mit Mehrwert, bilanziert Ricarda Feigenspan vom Eschweger Familienbüro. Denn nicht nur würde die mit dem Besuch zum Ausdruck gebrachte Wertschätzung von den Eltern als positiv empfunden – auch stellten die Willkommensbesuche eine nicht zu unterschätzende Serviceleistung dar. „Gerade in der von Hektik, vielleicht auch von Unsicherheit geprägten Zeit nach der Geburt ist die gezielte Informationsvermittlung sehr gefragt“, sagt Ricarda Feigenspan.

Verwaltung greift Kritik von Familien auf

Mit Julia Fröhlich, Julia Ostermann, Alexander Murch und Brigitte Dobat bieten vier pädagogisch bewanderte und speziell qualifizierte Mitarbeiter des Familienbüros die Willkommensbesuche an.

„Die Gespräche mit den Eltern dienen auch als Beteiligungsinstrument“, sagt Jörn Engler. So seien etwa Kritikpunkte, die immer wieder auftauchten, die spätere Arbeitsgrundlage für die entsprechenden Fachdienste. Viele Familien nutzten die Möglichkeit, auf direktem Weg Anregungen für die Weiterentwicklung der Familienstadt Eschwege zu geben – beispielsweise Verbesserungsvorschläge im Bereich der Anmeldeverfahren für die Betreuung in den Krippen und Kindertagesstätten.

Das Projekt „Willkommensbesuche für Neugeborene“ ist unbefristet angelegt. Derzeit wird es über den Werra-Meißner-Kreis aus Mitteln des Sozialbudgets des Landes Hessen durch das Ministerium für Soziales und Integration gefördert.

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