Interesse an Green-Camping wächst

Nur noch wenige Karten für das Open Flair

Zeltstadt: Neben konventionellem Camping wird die Öko-Variante bei den Festivalbesuchern beliebter. Foto: Archiv

Eschwege. Der Vorverkauf für das Open-Flair-Festival Anfang August in Eschwege geht in den Endspurt. Die Veranstaltung ist fast ausverkauft, Es gibt nur noch wenige Tickets. Vom 5. bis 9. August werden 20.000 Musikfans in der Kreisstadt erwartet.

Die meisten Besucher werden während des Festivals auf dem Zeltplatz zwischen Eschwege und Grebendorf übernachten. Zunehmender Beliebtheit erfreut sich das im vergangenen Jahr erstmals angebotene Green-Camping.

„Das läuft wie verrückt“, sagt Festivalchef Alexander Feiertag. Die im Vorjahr gesammelten Erfahrungen seien durchweg positiv. „Und das Interesse der Besucher ist sehr groß“, so Feiertag, „das ist eine erfreuliche Entwicklung.“

Das Musikprogramm steht in weiten Teilen. Die Bandbuchungen seien weitgehend abgeschlossen. „Es wird aber noch ein letztes Paket mit zwölf Bands veröffentlicht“, kündigt der Open-Flair-Geschäftsführer an. Damit wird das Programm ergänzt und vervollständigt, das sich um die Beatsteaks, Kraftklub, Dropkick Murphys und Marteria aufbaut. Ob das die Headliner seien, oder andere Bands ganz oben auf der Liste stünden, solle sich jeder selbst aussuchen, sagt Feiertag, der mit seinem Team momentan vor allem organisatorische Aufgaben zu lösen hat.

Während der Sicherheitsbesprechung mit den Vertretern von Feuerwehr, Rettungsdiensten und Bauamt wurden in dieser Woche die Notfalldetails erörtert.

Zahlreiche Aufgaben vor, nach und während des Festivals wurden bereits an viele ehrenamtliche Helfer verteilt. „Es ist erfreulich, dass sich schon jetzt mehr als 1000 Helfer für das Flair gemeldet haben“, sagt Feiertag. „Das ist alles andere als selbstverständlich.“ Nichtsdestotrotz würde weiter Gelegenheit sein, in den unterschiedlichen Teams mitzuarbeiten, beispielsweise beim Auf- und Abbau, beim Catering oder bei der Platzreinigung. Wer Interesse daran hat, meldet sich auf der Homepage des Open Flair an.

Neben Musik und Kleinkunst auf den Bühnen am See, auf dem Werdchen, im Schlosspark und im E-Werk ist die Innenstadt Schauplatz für sogenannte Walk-Acts. Passanten werden von den Künstlern in die Aufführungen einbezogen – stets ohne Eintritt bezahlt zu haben und fast immer, ohne das zu wollen. Über die Einzelheiten wollen die Open-Flair-Veranstalter in den nächsten Tagen berichten.

Von Harald Sagawe

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