Flugzeugabsturz: Sachverständige haben Maschine untersucht

Eschwege. Ein Luftfahrtsachverständiger und ein Vertreter des Regierungspräsidiums waren am Montagmorgen in Eschwege vor Ort, um das Wrack zu untersuchen.

Nach Angaben der Polizei wurde das am Sonntagnachmittag bei Eschwege abgestürzte Flugzeug (wir berichteten) im Landeanflug von einer starken Windböe erfasst. Das berichtete Polizeisprecher Jörg Künstler am Abend. Die Verantwortlichen des Eschweger Luftsportvereins, die den Tag der offenen Tür veranstalteten, wollten diese Variante am Montag nicht bestätigen. „Die Aussagen der Augenzeugen gehen auseinander. Wir warten erstmal die Untersuchungen der Sachverständigen ab“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Rainer Fröhlich. Eine genaue Ursache des Unfalls wird erst in den nächsten Wochen bekanntgegeben.

Nach Informationen unserer Zeitung erlitt das dreijährige Kind einen Armbruch. Der Pilot wurde noch am Abend operiert. Der Zustand der anderen beiden Flugzeuginsassen sei stabil.

Um kurz nach 16 Uhr musste der 55-jährige Pilot am Sonntagnachmittag den Landeanflug abbrechen. Er sei in geringer Höhe weitergeflogen, berichtet die Polizei. Die Tragfläche sei dann an einem Hindernis hängen geblieben und die Maschine an einem Waldrand abgestürzt. Neben dem Piloten aus Sontra befanden sich noch ein 29-Jähriger aus Bad Hersfeld, ein Dreijähriger aus Eschwege sowie eine 64-Jährige aus der Gemeinde Wehretal im Flugzeug. Besucher waren nicht gefährdet. Nach dem Unfall wurde die Veranstaltung abgebrochen.

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