Stadtstiftung fördert Sophiengarten, Flügelrestauration und behindertengerechte Toilette

Fördermittel für das Wohlbefinden

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Dr. Karl Kollmann (links), Ullrich Krüger (hinten) und Alexander Heppe (rechts) mit den Vertretern der Vereine.

Eschwege. „Dieses Mal fördern wir nur Projekte, die das Wohlbefinden der Menschen fördern“, scherzte Ullrich Krüger von der Stadtstiftung.

Bei der letzten Vergabe in diesem Jahr wurde zunächst der Sophiengarten bedacht. Den soll künftig eine Eichenskulptur der Äbtissin Sophia schmücken. Die Figur des Künstlers Reinhold Schäfer gibt es bereits, nur für den entsprechenden Sockel fehlte bislang noch das Geld.

Die Zuwendung in Höhe von 250 Euro nahmen Schriftführerin Ingeborg Blaurock und Vorsitzende Franca Wöbbeking für den Verein der Freunde des Sophiengartens in Empfang. Finanzielle Unterstützung in Höhe von 2 000 Euro erhielt der Heimatverein Niddawitzhausen. Die dortige Schutz- und Grillhütte hat inzwischen einen Strom- und Wasseranschluss bekommen, eine behindertengerechte Toilettenanlage fehlt aber noch.

Diese solle mit Hilfe der Förderung im nächsten Jahr entstehen, sagte Hans Sterzinger, der gemeinsam mit Edith Hoefel, der Kassenwartin des Vereins die Zuwendung entgegennahm. Über den stolzen Betrag von 12 000 Euro konnte sich Johannes Loch für den Eschweger Kulturbund freuen.

Mit diesem Geld soll ein alter Konzertflügel von Steinway & Sons restauriert werden. Dieser steht normalerweise in der Stadthalle und ist inzwischen über 55 Jahre alt. Der Flügel hat einen so außerordentlichen Klang, dass er bereits für Konzerte nach Kassel und Göttingen ausgeliehen wurde. Ein neuer Flügel dieses Fabrikats kostet rund 150 000 Euro.

Engagement fördern

„Der Flügel ermöglicht es uns zukünftig, die Stadthalle nach ihrer Fertigstellung gut zu vermarkten“, sagte Bürgermeister Alexander Heppe. Nur mit einem solchen Weltklasse-Instrument sei es möglich, auch Weltklassepianisten für ein Konzert nach Eschwege zu bekommen.

Heppe betonte außerdem, dass die Stadtstiftung ein schönes Instrument sei, in Zeiten finanziell knapper Kassen Engagements in sozialer, kultureller und ökologischer Hinsicht zu würdigen und ermutigte die Bürger, Anträge auf Förderung derartiger Projekte zu stellen.

Von Wolfram Skupio

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