Friedrich-Wilhelm-Schüler lernen, dass Rollstuhlfahren anspruchsvoll ist

Erfahrung: Intensives Training erfordert das Fahren im Rollstuhl.

Rollstuhlfahren ist eine komplexe, anspruchsvolle und körperlich durchaus anstrengende Sache. Das erlebten jetzt Schüler der neunten und zehnten Klassen der Friedrich-Wilhelm-Schule in Eschwege.

Bei diesem ganz besonderen Projekttag in der Turnhalle des Gymnasiums sammelten die Jugendlichen gemeinsam mit ihrer Sportlehrerin Andrea Kahl erste Erfahrungen beim Vorwärts- und Rückwärtsfahren sowie bei Drehungen mit dem Gefährt. Unter der fachkundigen Anleitung von Holger Kranz von der gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung des inklusiven Sports und von Laura Heckmann von der Sportjugend Hessen erkannten sie auf diese Weise, dass das Rollstuhlfahren gerade für Menschen mit körperlichen Einschränkungen ein intensives Training erfordert.

Sensibilisierung für ein Leben mit dem Rollstuhl war ein wichtiges Ziel dieses von der Deutschen Sportjugend finanzierten Projektes: Die jungen Menschen lernten nicht nur verschiedene Rollstuhltypen kennen, sondern erlebten am eigenen Leib, welche Hindernisse im Alltag sich in Gebäuden und an Straßen einem Fortkommen in den Weg stellen und wie schwer sie zu überwinden sind.

Die Jugendlichen machten sich so den hohen Stellenwert von Inklusion und Einbindung aller Menschen in die Gesellschaft klar – eine wichtige Lebenserfahrung und Herausforderung. Darüber hinaus lernten die Schüler aber auch den Rollstuhl mit seinen vielseitigen Möglichkeiten als Sportgerät kennen.  red

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