Samstag konstituierende Sitzung

Landtag: Kreis zahlenmäßig stark vertreten

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Werra-Meissner/Wiesbaden. Am Samstag tritt in Wiesbaden der neue Landtag zusammen. Mit dabei in er 18. Wahlperiode sind auch fünf Abgeordnete aus dem Werra-Meißner-Kreis.

Samstag wird es ernst. Am Tag nach dem Ablauf der laufenden Wahlperiode tritt der Landtag der neuen Wahlperiode verfassungsgemäß zusammen. Lothar Quanz, Dieter Franz, Dirk Landau, Siegrid Erfurth und Lena Arnoldt werden den Kreis vertreten. Damit steht die Region zu Beginn einer Legislaturperiode so gut da, wie lange nicht.

Anteilig hat der Werra-Meißner-Kreis sogar die zahlenmäßig beste Vertretung aller Hessischen Landkreise. 60 Mitglieder zählt der Kreistag, fünf Abgeordnete sitzen auch im hessischen Parlament. Auf einen Abgeordneten kommen etwa 20 000 Einwohner. Grund dafür ist Nachrückerin Lena Arnoldt.

Die 31-Jährige ist erst am Dienstag in den hessischen Landtag nachgerückt. Sie nimmt den Platz von Mark Weinmeister ein, der Staatssekretär wird und auf sein Mandat verzichtet. Lena Arnoldt wird dann nicht nur das jüngste Fraktionsmitglied der CDU werden, sondern auch die Jüngste im gesamten Parlament sein. „Es wird sehr spannend werden, aber ich werde mich behaupten“, sagt Arnoldt.

Der neue Landtag kommt am Samstag um 11 Uhr nach dem gemeinsamen Gottesdienst zusammen. Der Alterspräsident wird die Sitzung eröffnen. Erst wird der neue Präsident gewählt, dann folgen der oder die Vizepräsidenten. Lothar Quanz, seit 2003 Vizepräsident des hessischen Landtags, hatte bereits im Vorfeld erklärt, für den Posten nicht mehr kandidieren zu wollen. Der 64-Jährige wolle Platz für andere machen - am liebsten für eine Frau. Quanz sitzt seit 1995 im Landtag und ist damit der dienstälteste Abgeordnete aus dem Kreis. Auch die anderen Abgeordneten Sigrid Erfurth, Dieter Franz und Dirk Landau sitzen seit mehr als zwei Legislaturperioden im Abgeordnetenhaus.

Außer den Regularien der konstituierenden Sitzung wird am Samstag nichts beschlossen. Lena Arnoldt beispielsweise wird voraussichtlich erst am Ende der Sitzung, wenn die Staatssekretäre vereidigt sind, ihr Mandat erhalten. Die erste Sitzung wird dann am 4. Februar stattfinden.

Von Tobias Stück

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