Für mehr Selbstvertrauen und Erfahrung

FWS-Schüler bekommen Zeugnisse nach ihrem Freiwilligen Sozialen Schuljahr

Haben mindestens 80 Stunden gemeinnützig gewirkt: Schüler der Friedrich-Wilhelm-Schule bekamen ihre Zeugnisse von Kathrin Beyer (Freiwilligenagentur Omnibus).
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Haben mindestens 80 Stunden gemeinnützig gewirkt: Schüler der Friedrich-Wilhelm-Schule bekamen ihre Zeugnisse von Kathrin Beyer (Freiwilligenagentur Omnibus).

Das hat mega viel Spaß gemacht“ – mit diesen Worten fasst die 16-jährige Ronja Schuchhardt aus Eschwege ihre Erfahrungen beim freiwilligen Sozialen Schuljahr (FSSJ) zusammen.

Eschwege - Die Gymnasiastin Rona Schuchhardt hat ihr einjähriges zivilgesellschaftliches Engagement während ihrer Schulzeit an der Friedrich-Wilhelm-Schule beim Rundfunk Meißner (RFM) absolviert. Neben Ronja haben elf weitere Schüler der Friedrich-Wilhelm-Schule (FWS) seit Oktober vergangenen Jahres ein FSSJ abgeleistet.

Gemeinsam erhielten sie jetzt während einer kleinen Feierstunde in der Aula des Eschweger Gymnasiums ihre Zeugnisse: Lilly Achterling (Awo-Kita „Kleine Strolche“), Zoé Bretschneider und Alix Bürmann (Tierschutzverein Eschwege), Wen-Ya Cheok (Gemeindekindergarten „Löwenzahn“), Colleen Conradi (Caritas Altenzentrum St. Vinzenz), Anna Meyer (CVJM Eschwege), Annabell Müller (TSV Oberdünzebach 1911), Lilli Rathgeb (Alexander-von-Humboldt-Schule), Carolin Rohner (Diacom Altenhilfe Seniorenwohnheim Brückentor), Maya Senft (Hospital St. Elisabeth) und Emil Wachter (Stadtbibliothek Eschwege).

Für ein Engagement im FSSJ gibt es vielfältige Einsatzmöglichkeiten im gemeinnützigen sozialen, ökologischen oder kulturellen Bereich. Für die ehrenamtliche Arbeit gibt es zwar kein Geld, dafür aber jede Menge neue persönliche Erfahrungen. Ronja beispielsweise hatte bei Rundfunk Meißner eine eigene Sendung – jeden Dienstag von 15 bis 16 Uhr.

Sie konnte die Themen selbst bestimmen und auch die Musik für ihre Show auswählen. „Ich habe nicht nur ganz viel dazugelernt, zum Beispiel in der Rundfunktechnik, sondern auch viele neue Leute kennengelernt und mehr Selbstvertrauen gewonnen.“ Für Ronja war es aus diesen Gründen bereits des zweite FSSJ, sie würde es „definitiv weiterempfehlen“.

Denn ein FSSJ kann auch eine gute Hilfestellung bei der Frage sein, wie man sich beruflich orientieren möchte. Soziales Engagement und Praxiserfahrung spielen auch bei Bewerbungen eine Rolle, was die FSSJ-Absolventen mit ihrem qualifizierten Abschluss-Zertifikat dokumentieren können.

Die Einsatzzeit beträgt von Oktober bis August im Schnitt zwei Stunden pro Woche, nachmittags, am frühen Abend oder am Wochenende. Insgesamt sollen während des Schuljahres mindestens 80 Stunden freiwilliges Engagement erbracht werden. Die Koordination des Programms liegt für den Kreis in den Händen der Freiwilligenagentur Omnibus bei der Familienbildungsstätte in Eschwege.  (ts)

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