32 Einrichtungen umgestellt

Ganztagsangebot: Fast jede Schule im Kreis betreut inzwischen auch nachmittags

Gehört zur Ganztagsbetreuung dazu: Ein Mittagessen in der Schule.
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Gehört zur Ganztagsbetreuung dazu: Ein Mittagessen in der Schule.

Innerhalb von 17 Jahren hat der Werra-Meißner-Kreis alle Schulen unterstützt, ein Ganztagesangebot zu schaffen. 32 Schulen sind inzwischen umgestellt.

Eschwege –Das geht aus einer Pressemitteilung des Werra-Meißner-Kreises hervor. Lediglich das Oberstufengymnasium und die Beruflichen Schulen, an denen ausschließlich ältere Schüler unterrichtet werden, bieten kein Ganztagsangebot.

Durch den kontinuierlichen Ausbau werden jetzt im Ganztagsprogramm an 32 Schulen insgesamt rund 77 Lehrerstellen für die Betreuung eingesetzt, heißt es vonseiten des Kreises. Zur Unterstützung der Ausgestaltung des Ganztagsangebotes förderte der Werra-Meißner-Kreis das Angebot mit zuletzt insgesamt 164 000 Euro zusätzlich. Weiterhin unterstützt der Werra-Meißner-Kreis die Mittagessenausgabe mit 9000 Euro pro Schule, sodass hierfür zusätzlich 288 000 Euro ausgegeben werden. Die Anfänge seien hingegen schwierig gewesen, bilanziert Landrat Stefan Reuß das Programm.

Landrat Stefan Reuß

Im Schuljahr 2004/05 waren fünf Sekundarschulen sowie drei Grundschulen aus dem Werra-Meißner-Kreis Teil des Landesprogramms Ganztagsschulen. Für drei Schuljahre seien zwischen 2006 und 2008 lediglich drei Lehrerstellen zum Ausbau des Ganztags geschaffen worden. Viele Schulen seien deshalb in dieser Zeit vertröstet worden. Bis zum Jahre 2010 wurde der Kreis der ganztagsarbeitenden Schulen um vier Schulen erweitert.

Der Werra-Meißner-Kreis hatte sich daraufhin entschlossen, durch ein freiwilliges Programm des Jugendamtes mehr Nachmittagsbetreuung anzubieten. „Durch dieses Programm waren schließlich fast alle Grundschulen in der Lage, bis zum Jahr 2015 ein solches Angebot zu realisieren“, sagt Reuß. Mit der Einführung des Paktes für den Nachmittag zum Schuljahr 2016/17 forcierte das Land Hessen den Ausbau der ganztagsarbeitenden Grundschulen. Die Grundschulen erhielten bei Aufnahme in den Pakt für den Nachmittag 0,094 Lehrerstellen pro Kind, das die Schule besucht.

Diese Schulen betreuen auch nachmittags

Grundschulen:

Am Brunnen vor dem Tore BSA

Alexander-von-Humboldt-Schule Eschwege

Geschwister-Scholl-Schule Eschwege

Struthschule Eschwege

Bilsteinschule Großalmerode

Südringgauschule Herleshausen

Grundschule Hessisch Lichtenau

Schule am Fischbach Fürstenhagen

Meißnerland-Schule Walburg

Meinhardschule Grebendorf

Frau-Holle-Schule Abterode

Ernst-Reuter-Schule Neu-Eichenberg

Mittelpunktgrundschule Röhrda

Regenbogenschule Sontra

Wiesenschule Ulfen

Karlheinz-Böhm-Schule Waldkappel

Gerhart-Hauptmann-Schule Wanfried

Kesperschule Witzenhausen

Lindenhofschule Gertenbach

Gelstertalschule Hundelshausen

Kleeblattschule Reichensachsen

Förderschulen:

Hirschbergschule Rommerode

Pestalozzischule Eschwege

Paul-Moor-Schule Reichensachsen

Sekundarstufe I:

Rhenanusschule BSA

Brüder-Grimm-Schule Eschwege

Friedrich-Wilhelm-Schule Eschwege

Anne-Frank-Schule Eschwege und Wanfried

Valentin-Traudt-Schule Großalmerode

Freiherr-vom-Stein-Schule Hess. Licht.

Adam-von-Trott-Schule Sontra

Johannisbergschule Witzenhausen ts

Für den Ausbau des Ganztags der Schulen mit Sekundarstufe I erhielt der Kreis in den vergangenen Jahren zusätzlich eine Zuweisung von 2,5 Lehrerstellen pro Schuljahr. Hierdurch konnten die Sekundarstufe-I-Schulen ausgebaut werden. Zum Schuljahr 2021/22 gibt es im Kreis keine Schule mehr, die nicht im Pakt für den Nachmittag oder in einem Profil des Ganztages ist. (Tobias Stück)

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