Ein Garant des Erfolgs

„Heiteres Konzert zum Jahreswechsel“ in Eschwege begeistert Publikum

Boten dem Publikum in der Stadthalle Eschwege höchsten musikalischen Genuss: die Musiker der Großpolnischen Philharmonie Kalisch. Fotos: Claus

Eschwege. Es ist eine schon traditionell zu nennende Veranstaltung, die Jahr für Jahr dem Publikum viel Freude bereitet: Das „Heitere Konzert zum Jahreswechsel“ – immer am 30. Dezember in der Stadthalle, die in diesem Jahr nicht ausverkauft war.

Die Zeiten des vollen Saals sind anscheinend vorbei: Eine Tatsache, die leider nicht zu ändern ist. Aber auch so war der Abend wieder ein voller Erfolg und das Publikum genoss das Konzert in vollen Zügen.

Garant für diesen Erfolg war Hermann Breuer, der als Dirigent seit vielen Jahren die Konzerte leitet. Seine Erfolgsformel: Beliebte, überwiegend heitere Musik, flott dirigiert und von wechselnden Orchestern, überwiegend aus Europas Osten, routiniert-makellos interpretiert.

Diesmal war Breuer mit einem polnischen Orchester gekommen: Der Großpolnischen Philharmonie Kalnisch; ein zahlenmäßig mittelgroßes Orchester mit den Qualitäten, die Ensembles aus dem Osten kennzeichnen: eine erfreuliche Qualität und große Spielfreude. Und dass solche Orchester günstiger zu haben sind als vergleichbare Ensembles aus dem Westen macht auch finanziell Sinn: eine Win-Win-Situation.

Heiteres Konzert zum Jahreswechsel in der Stadthalle

Das diesjährige Konzert begann mit der beliebten Ouvertüre zu „Die schöne Galathee“ von Franz von Suppé, einem Stück, das die leichtmusische Richtung des Abends prachtvoll wie auch die folgende „Farandole“ aus Bizets „L‘Arlesienne“ vorgab. Herrlich dynamisch gespielt von den Frauen und Männern aus Polen. Ein weiterer Höhepunkt bei den Interpretationen war die sinnliche, rasende „Bacchanale“ aus Camille Saint-Saens Opera „Samson und Dalila“: Tolle Musik, ausdrucksstark interpretiert vom Orchester unter der leidenschaftlichen Leitung des Dirigenten.

Die ganze Konzertkritik lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der Werra-Rundschau. 

Von Francisco Pujiula

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