Schutz für die Beschützer

Gefahrenabwehreinheiten der Feuerwehren bekamen Dekontaminationsduschen

+
Ab sofort noch mehr Sicherheit: Die Führungskräfte der Gefahrstoffeinheiten besuchten gemeinsam mit Kreisbrandinspektor Christian Sasse eine Einweisung zu den neuen Dekon-Duschen.

Eschwege /Witzenhausen. Der Werra-Meißner-Kreis ist ab sofort noch besser auf Unfälle mit atomaren, biologischen oder chemischen Gefahrstoffen vorbereitet. Die Führungskräfte der Gefahrstoffeinheiten der Feuerwehren haben weitere notwendige Ausrüstungsgegenstände erhalten.

Kreisbrandinspektor Christian Sasse hatte die Einsatzkräfte aus Eschwege, Hessisch Lichtenau, Sontra und Witzenhausen vor der Übergabe der neuen Dekontaminationsduschen (Dekon-Duschen)zu einer Schulung durch die Herstellerfirma ins Eschweger Gefahrenabwehrzentrum eingeladen. „Hier wurden die Einsatzkräfte über die richtige Handhabung und die Einsatzmöglichkeiten informiert“, sagte Sasse.

Bei Einsätzen mit Gefahrstoffen wird grundsätzlich die Feuerwehr gerufen. Um die Einsatzkräfte vor den Gefahren dieser Stoffe zu schützen, tragen diese besondere Schutzkleidung, die vor dem Ablegen nach dem Einsatz speziell gereinigt werden muss. Dabei helfen die neuen Dekon-Duschen, die zunächst eine Grobreinigung der Kleidung ermöglichen. Später werden dann die Kleidungsstücke von speziell ausgebildeten Feuerwehrleuten aus Bad Sooden-Allendorf gründlich gereinigt.

Die Dekon-Duschen gehören zum kreisweiten Gefahrstoffkonzept der Feuerwehren und Kommunen. Dieses Konzept ermögliche durch eine interkommunale Zusammenarbeit eine flächendeckende Gefahrabwehr sowie eine kostengünstige Finanzierung der dazu notwendigen Gerätschaften, sagt Jörg Klinge, Pressesprecher des Wera-Meißner-Kreises.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare