Stadt Eschwege investiert, um gestiegenen Bedarf zu erfüllen

Geforderte Kita soll 2018 fertig sein

Eschwege. Die Kreisstadt Eschwege will noch in diesem Jahr mit dem Bau eines neuen Kindergartens beginnen. Mit dem übernächsten Kindergartenjahr im Sommer 2018 soll die Einrichtung mit fünf Gruppen zur Verfügung stehen. 

Voraussetzung: Die Stadtverordnetenversammlung fasst zunächst einen entsprechenden Grundsatzbeschluss und stimmt später auch der Detailplanung zu. Bürgermeister Alexander Heppe (CDU) und Fachbereichsleiter Hartmut Adam legten am Donnerstag die Kindergartenbedarfs- und -ausbauplanung vor, in der drei Varianten vorgeschlagen werden und die in der kommenden Woche am Dienstag auf der Tagesordnung des Familien- und Sozialausschusses steht sowie am Donnerstag Thema der Stadtverordnetenversammlung ist. 

Ein Areal oberhalb des Eschweger Schwimmbades ist der Favorit für die neue Tagesstätte. Weitere Optionen: ein Gelände nahe des Stadtbahnhofs und das Postgrundstück an der Friedrich-Wilhelm-Straße. „Bei einem Neubau rechnen wir mit einem Investitionsvolumen deutlich oberhalb von zwei Millionen Euro“, sagte Heppe. 

Insgesamt waren in den vergangenen zwei Monaten 21 Standorte für die Tagesstätte untersucht worden. Übrig blieben die drei jetzt Vorgestellten. In Schwimmbadnähe würde die Stadt selbst bauen, am Bahnhof wäre ein städtisches Tochterunternehmen oder die Projektentwicklungsgesellschaft Bauherr, auf dem Postgelände würde eine Drittfirma bauen und die Stadt mieten. 

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