Werra-Meißner-Erklärung

Veranstaltung „Gelebtes Miteinander“: Banner hängt jetzt am Stadtbahnhof 

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Die Mitorganisatoren der Veranstaltung (von links) Ramiz Arifi, Max Wurdinger, Gudrun Lang, Kathrin Beyer, Klaus Kurz, Heike Matthies und Runa Aasland-Jost zeigen auf das neuen Banner. 

Eschwege. Gut sichtbar: Jetzt kann das unterzeichnete Banner der Werra-Meißner-Erklärung aus der vergangenen Veranstaltung „Gelebtes Miteinander“ im Werratal-Kultur- und Kongresszentrum in Bad Sooden-Allendorf von Passanten bestaunt werden.

Geflüchtete Mitbürger, Ehrenamtliche in der Flüchtlingshilfe und alle, die sich für Integration einsetzen, folgten der Einladung der zahlreichen Organisatoren in den Kurort. Dort konnten die über 500 Besucher neben Infoständen und Kurzvorträgen beim gemeinsamen Essen miteinander ins Gespräch kommen. „Die rege Teilnahme an dem Event ist der beste Beweis dafür, dass geflüchtete Menschen sich hier in der Region willkommen fühlen“, meint der Mitorganisator Ramiz Arifi von der Werkstatt für junge Menschen in Eschwege.

„Ziel ist es, die Erklärung für alle Menschen gut sichtbar zu machen.“

Ob jung oder alt: Nach den Begrüßungsworten der Organisatoren und des Schirmherrn Landrat Stefan Reuß ging es nacheinander für alle Besucher auf die Bühne, um die Erklärung „Gelebtes Miteinander im Werra-Meißner-Kreis“ zu unterzeichnen. „Ziel ist es, die Erklärung für alle Menschen gut sichtbar zu machen“, sagt Kathrin Beyer von der Freiwilligenagentur Omnibus aus Eschwege über die Idee, die hinter dem Banner steckt.

Nun hängt das großformatige Banner gut sichtbar rechts neben dem Eingang des Parkhauses am Eschweger Stadtbahnhof. Aber auch kleinere Ausführungen wurden bereits angefertigt und können von Städten, Dörfern und Kommunen im Kreis für einen bestimmten Zeitraum lang ausgeliehen werden.

„Aufgrund des perfekt ausgewählten Standortes ist die Erklärung nicht nur für die Bürger der Stadt, sondern auch für bahnreisende Touristen unübersehbar“, ist sich Klaus Kurz von der Stadt Eschwege sicher. „Überragend finde ich zudem die Verbindung der Erklärung mit der am Bahnhof stationierten Gedenktafel und der Bronzeskulptur in Form eines Koffers“, ergänzt Beyer. Des Weiteren stehe die Überlegung im Raum, die Erklärung in andere Sprachen zu übersetzen und diese dann als Handzettel in unmittelbarer Nähe des Banners für Interessierte zur Verfügung zu stellen, so Arifi.

Von Michelle Funk

• Die Banner der Werra-Meißner-Erklärung zum „Gelebten Miteinander“ im kleinen Format können bei der Jugendbildungsstätte Ludwigstein unter Tel. 05542/501731 bei Stephan Sommerfeld angefragt werden.

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